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Beer like star Ladara Bockbier

  • Typ Untergärig, eichenfassgereifter Bock
  • Alkohol 6.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#30038

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
76% Avatar von Hirsch
73% Avatar von Bier-Klaus
68% Avatar von orsch

73% Rezension zum Ladara Bockbier

Avatar von Bier-Klaus

Ott Ladara Bockbier. Echtes Bourbon Fass oder Holzchips, das ist hier die Frage. Aber eigentlich entscheidet nur der Geschmack.

Kastanienfarben und blank filtriert mit beigem feinem Schaum. In der Nase leicht rauchig, fruchtige, überreife Banane, auf jeden Fall extrem estrig. Der Körper ist relativ voll und ruhig, weich in der Textur. Im Geschmack zeigt sich deutlich mehr Bourbon als im Geruch, als da wären die süßen Aromen des Maisschnapses und Vanille. Süße Malzaromen schmecke ich weniger.

Bewertet am

76% Whiskyfassbock aus Oberleinleiter

Avatar von Hirsch

Ganz ohne Humbatäterä steht so ein Whiskyfassbock in Franken einfach im Hirschaider Rewe herum. In der Europulle. Und ist mit 2,99 gar nicht so teuer gegenüber an so mancher Hipsterbier-Spezialität. Zumindest gemessen am Aufwand, den vermutlich so eine Reifung mit sich bringt. Willkommen im Bierparadies Franken.

Schaum: unwesentlich
Farbe: kastanienbraun, glanzfein
Geruch: deutlich nach Whisky und Vanille, inklusive etwas schnapsiger Noten

Geschmack:
Der Antrunk entspricht dem Erschnupperten. Überdeutliche, angenehm runde Holz- und Whiskyaromen. Von der Malzigkeit kann ich gar nicht sagen, wie viel das Röstmalz und wie viel die Reifung im Whiskyfass ausmacht. Daneben eine gewisse, zuckrige Grundsüße. Der Körper erscheint im Mittelteil eher schlank; CO² gibt es nur wenig. Was etwas erstaunt, ist eine leicht pieksige Säure, die beim Schlucken ganz kurz aufblitzt. Und es erstaunt mich auch, wie leicht sich dieser Bock einfach so wegtrinkt.
Der Nachtrunk ist eher ein Ausklang. Eine hopfenbittere Abrundung, aber nur im Hintergrund.

Kommentar: Offiziell stößt der Ladara Bock fast schon an sein Verfallsdatum – wahrscheinlich kann man aus ihm noch mehr rauskitzeln, wenn man es ignoriert und ihn bis in den September aufhebt. Aber auch so ist es ein erstaunlicher Grenzgänger zwischen fränkischer Unkompliziertheit und Experimentierfreude. Von der nächsten Ladara Bockbiergeneration hole ich mir im kommenden Winter gerne ein paar Festtagsflaschen ins Haus.

Bewertet am