Würzburger Hofbräu Pilsner
Würzburger Hofbräu, Würzburg, Bayern
- Typ Untergärig, Pils
- Alkohol 4.9% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
- Probier mal sagen 3 Benutzer
Bewertet mit 59% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 5 Rezensionen
#5709Probier mal
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Aktuelle Bierbewertung
66% Süffig, aber nix besonderes! von LordAltbier
Der Antrunk ist hopfig-spritzig und ein wenig würzig. Der Mittelteil ist fein-herb und auch recht spritzig. Der Abgang ist hopfig-spritzig und man erkennt auch weiches Malz. Fazit: Anständiges und süffiges Pils, nichts besonderes aber gut trinkbar!
66% Mit Mängeln im Detail - trotzdem empfehlenswert von Schluckspecht
Die Farbe ist selbst für ein Pils ziemlich hell und auch etwas blass geraten. Goldgelb steht das Pilsner mit einer reichhaltigen, weißen sowie lockeren Schaumkrone im Glas. Als wirklich standhaft erweist sich dieser Schaum zwar nicht, aber Reste bleiben noch lange Zeit am Glas haften. Mit aufsteigender Kohlensäure hält es sich etwas bedeckt, eine optische Frische ist demnach weniger vorhanden. Für ein Pils geht die Optik aber noch gerade so in Ordnung.
Die Nase erreicht der Duft eines gut gestrickten Pale Ales: Grasige und fruchtige Hopfenaromen dominieren, es riecht nach Pomelo. Dem sehr weichen Einstieg fehlt etwas Kohlensäure, die nach und nach erst beitritt. Das sich hier zeigende Malzaroma ist sehr feinfühlig auf den aromatischen Hopfen abgestimmt. Auch der Körper ist weich und doch auch eine Spur kernig. Vordergründig zeigt der Hopfen hier sein komplettes Talent, baut neben seiner grasigen, heuwürzigen Fruchtigkeit eine sanfte Bitternote auf. Den Abgang rundet feines Malz harmonisch mit dem Hopfen ab, die bereits vorhandene Bitternote wird mild gesteigert. Es fehlt zwar minimal an Kohlensäure, aber das Aroma wirkt sehr komplett, rund und lecker. Ein sehr gutes Pils steht hier vor uns.
Der Nachgeschmack eint zunächst Hopfen und Malz auf sehr harmonische, stimmige Weise. Doch am Ende dieser kurzzeitig währenden Liaison macht sich ein leicht schaler Charakter breit, die Frische des Einstiegs und des Körpers ist Vergangenheit. Hier verbockt das Hofbräu seinen vorher fein komponierten Geschmack.
Ein zweischneidiges Bild also. Mir gefallen die herausgearbeiteten citrusartigen Fruchtnoten, die mich im Pils-Einerlei doch angenehm überraschen. Süffig-mild vereinfacht es elegant den Genuss, ohne anzuecken.
Fazit: Einen wirklich schlechten Job macht das Pilsner aus Würzburg nicht. Leicht, bekömmlich, recht harmonisch und lecker bringt es wertvolle Punkte, die es angesichts des lustlosen Abgangs auch braucht. Am Ende ist es dennoch ein recht ordentliches Pils. Ich würde es erneut kaufen.
63% Rezension zum Würzburger Hofbräu Pilsner von Bier-Klaus
Hellgelbe glanzfeine Farbe mit wenig gemischtporigem Schaum. In der Nase schöner Kräuter-Hopfen.
Der Antrunk beginnt schlank, hopfig bitter und gut rezent. Der Körper ist nicht ganz so schlank wie beim Hofmühl Pils und die Hopfung kommt auch eher dezenter rüber. Dafür hat es einen appetitlichen Hopfengeruch.
Das würde ich als feinherbes Pils bezeichnen.
61% Rezension zum Würzburger Hofbräu Pilsner von Peter E.
Die Traditionsmarke von 1643 gehört seit 2005 zu Kulmbacher. Das Pilsner ist der Topseller der Brauerei aus Unterfranken.
Sehr hell in der Farbe und getreidig im Duft. Im Mund erweist sich das Gebräu als relativ würzig und legt auch eine Adstringenz an den Tag. Gepaart mit einer sehr dezenten zitrus Fruchtigkeit ist das Bier als guter Essensbegleiter vorstellbar, da es einigermaßen kräftig bei Gewürzen und intensiven Aromen gegenhält. Es hat einen mittellangen Abgang, der einigermaßen bitter, fast etwas salzig und sehr trocken anhält.
Nicht uninteressant aber eigenwillig, vor allem im Nachhall.
71% Rezension zum Würzburger Hofbräu Pilsner von woerdey
Der erste Eindruck ist nicht sehr gut, die Farbe ist viel zu blass geraten. Die Absicht, ein schönes goldgelb zu zaubern ist zwar zu erkennen, aber leider nicht gelungen. Das Aroma ist da schon besser: Es ist relativ frisch, etwas zitrusartig und zeigt zudem eine leicht würzige Note.
Der Einstieg ist dann frisch und etwas süßlich, wobei im Hintergrund etwas zitroniges zu schmecken ist. Nach dem Schlucken ist das Bier dann recht herb bei einem leicht zitrusartigen und blumigen Geschmack. Der relativ schlanke Körper sorgt für eine ordentliche Balance der Gschmackseindrücke, die Bittere des Nachtrunks überwiegt nicht zu sehr.
Also nicht vom ersten Eindruck täuschen lassen, denn das Bier ist von ordentlichem Niveau. Was mich allerdings etwas stört ist, dass dieses Bier zum Teil mit Hopfenextrakt gebraut ist. Die Würzburger Hofbräu ist zwar keine kleine, aber auch keine wirkliche Großbrauerei. Da stellt sich dann schon die Frage, ob das so sein muss?