Weisse Elster Pale Ale
Privatbrauerei Reichenbrand, Chemnitz, Sachsen, Deutschland
- Typ Obergärig, Pale Ale
- Alkohol 5.4% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Dieses Bier ist hefetrüb
- Probier mal sagt ein Benutzer
Bewertet mit 69% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 3 Rezensionen
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61% Rezension zum Weisse Elster Pale Ale von Puck
Eine leicht trübe orange gelbe Farbe und ein paar Fruchtaromen in der Nase. Der Antrunk ist rezent mit ein paar Fruchtaromen - Grapefruit. Der Körper ist recht vollmundig, bevor der Hopfen dann die Oberhand gewinnt. Am Ende finde ich es sogar etwas metallisch. Und die sonst üblichen Fruchtaromen gehen unter, dadurch bleibt das Ganze für mich leider nur im Mittelmass.
63% Rezension zum Weisse Elster Pale Ale von Bier-Klaus
Das Pale Ale kommt goldgelb und hefetrüb ins Glas, bedeckt von einer zerklüfteten Blume. Es hat einen leicht fruchtigen Geruch, der Antrunk beginnt sehr sprudelig. Der Körper ist vollmundig, ohne Karamellmalz und ohne besonderen Malzgeschmack. Dann kommt gleich der ziemlich herbe Hopfen auf. Im Vordergrund leicht fruchtig aber im Trunk wird es deutlich krautig bitter, nicht so schlimm wie Wermut aber es geht in diese Richtung. Das ist gut trinkbar und angenehm herb aber nicht ganz meine Hopfenkombination.
Das werde ich nie verstehen, warum man ein Pale Ale, das süffig sein soll, mit extrem bitterem Hopfen macht.
77% Beflügelter Hopfen, leichter Körper von Schluckspecht
Als Kuckucksbrauer haben sich die Leipziger Jann & Cathrin von der Brelie im Brauhaus Reichenbrand niedergelassen und bietet gegenwärtig neben dem Pilsener auch ein Pale Ale mit 5,4 % vol. Alkohol an. Mit Informationen zum Bier hält man sich recht bedeckt - zum Beispiel, welche Hopfensorten in den Sudkessel gelandet sind. Doch auch hier lässt sich sagen, dass traditionell gebraut wurde: Offene Gärung, kalte Reifung, unpasteurisiert, unfiltriert und kaltgehopft. Das volle Programm also, das muss man lobend anerkennen und genau so stelle ich mir auch Craft Bier vor...
Ein kräftiges, opaltrübes Bernstein steht mitsamt angeregter Perlage und üppiger, grobporiger weißer Blume im Glas. Der ausgewogene Duft spielt mit Karamell und Honig, viel mehr jedoch mit den tropisch angehauchten Hopfennoten, die Aromen von Maracuja, Zitrone und Grapefruit bringen. Und etwas Pinie obendrauf.
Diese Geschmeidigkeit der Aromenvielfalt lässt sich im spritzigen, anfangs leicht metallischen Antrunk in dieser Güte leider nicht erleben. Recht schnell steigt es bitterhopfig ein, die Grapefruit ist sofort am Start. Dazu gibt es Pinien- und Kräuternoten, weshalb ich hier durchaus amerikanischen Hopfen vermute. Dem Körper fehlt geschmacklich nicht viel, aber etwas mehr Fülle wäre wünschenswert - bisweilen erscheint es ein wenig wässrig. Mildmalzig (helle, leichte Pilsener- und Karamellmalze) schließt das Pale Ale ab, mit dabei ist wieder die Grapefruit sowie bittere Zitrone. Angenehm herb, keine Frage...
Ein sommerliches, leichtes Pale Ale steht hier vor mir, das mit feiner Aromatik punktet. Leider tritt es immer ein wenig wässrig auf. So erreicht es nicht ganz die Güte des Hopfenstopfer Citra Ale, mit dem ich dieses Pale Ale vergleichen würde. Das Weisse Elster Pilsener konnte bei mir ebenfalls etwas besser punkten. Ein gutes Pale Ale - aber da ist noch Potenzial! Ich bitte aber darum, dass es bei der traditionellen Herstellung bleibt.