Schorschbock 13%
Schorschbräu, Gunzenhausen, Bayern
- Typ
- Alkohol 13% vol.
- Stammwürze 25%
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Hefetrüb
- Probier mal sagt ein Benutzer
Bewertet mit 64% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen
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80% Gar nicht mal so schlecht... von LordAltbier
Der Antrunk ist angenehm alkoholisch, fein-säuerlich und enorm malzig mit einer deutlichen Süße, eine deutliche Feigen-Note erkennt man. Der Mittelteil ist fein-säuerlich, etwas alkoholisch, recht malzig und süßlich (etwas weniger als im Antrunk), auch hier erkennt man etwas Feige. Der Abgang ist enorm malzig und hat eine sehr intensive Lakritz-Note. Fazit: Gar nicht mal schlecht dieses enorm starke Bier! Kann man mal ein kleines Gläschen von trinken...
71% Das Extreme von Hobbytester
Das Bier riecht stark alkoholisch, rauchig und malzig. Der Antrunk ist süß und prickelnd. An die Komplexität des Schorschweizen kommt der dunkle Bock nicht heran. Ich finde ihn im Abgang dennoch gelungener als das unter Alkoholgesichtspunkten vergleichbare EKU 28. Die Rauchigkeit wird auf gelungene Art und Weise beibehalten, natürlich kommt auch die kräftige Süße durch. Ganz zum Schluss wird das Bier bitterer, hier spielt wohl der Hopfen eine Rolle, geschmacklich bringt er sich aber gefühlt zu keinem Zeitpunkt ein. Der Körper kann auch nicht mit dem des Schorschweizen mithalten. Dennoch ist er gut komponiert. Malz spielt die entscheidende Rolle, Süße und Bitterkeit fallen auch recht harmonisch abgestimmt aus. Die Rauchigkeit, die dieses vollmundige Bier veredelt, könnte einem guten Whiskeyfass entstammen. Dunkle rostrote Farbe liegt vor, Schaum nicht. Das Bier ist sehr süffig! Es gibt genug Kohlensäure.
Fazit: Von diesem extremen Kandidaten trinkt man sicher so schnell kein weiteres Glas, er überzeugt auch nicht so wie der interessanterweise noch stärkere Weizenbock. Trotzdem kann ich hier besten Gewissens von einem guten Bier sprechen, dessen Verkostung lohnt!
53% Rezension zum Schorschbock 13% von Biervana
Vor meiner Nase steht eins der stärksten Biere der Welt...so wird es jedenfalls beworben. Das Schorschbock kommt mit stolzen 13% auf der Umdrehungsskala daher, und ich hoffe nur das man diese gut verschleiert hat, denn wenn ich eins nicht ausstehen kann dann ist es Fuselgeschmack im Bier. Beim einschenken ins Glas fällt schon einmal die zähflüssigkeit auf. Wie ein verdünnter Likör rinnt es aus der Flasche. Schaumbildung ist nur sehr gering auch wenn man sich darum bemüht es etwas aufschäumen zu lassen. Mit einer ins tiefschwarz gleitenden Farbe versucht es Eindruck zu schinden. Beim Geruchstest denk man das einem die Kanäle zukleben. Ein extrem süßer Geruch. Der Antrunk spiegelt das eingiessen ins Glas wieder. Die Süße erschlägt einen etwas und Kohlensäure ist fast gar nicht spürbar. Von der ganzen Konsistenz könnte man annehmen das es ein Wein/Likör-Hybride ist. Schnell kann man es nicht trinken denn dann bekommt man glaube voll einen über den Schädel gezogen. Kleine genussvolle Schlucke...dann geht diese Flüssigkeit ganz gut runter. Widererwarten kommt kein extremer Fuselfaktor durch. Klar ist, das es seine %te nicht ganz verbergen kann, allerdings harmonieren sie ganz gut im Gesamtbild. Hopfen ist zwar auf dem Etikett angegeben aber zu sagen hat er hier mal gar nichts. Es ist ein Bier zum probieren aber eben nicht für den alltäglichen Verzehr zu gebrauchen.
52% Rezension zum Schorschbock 13% von Robert
Das undurchlässige Braun passt zum Geruch von Melasse, Rübensirup, Waldhonig und ein wenig Karotte.
Im Einstieg wird die starke Süße durch ein leichtes Prickeln noch etwas aufgelockert, danach stagniert das Bier jedoch in einer süß-sauren Maischigkeit, die kaum Verlauf aufzeigt und lediglich am Schluss in einer kalten Aschenote ausläuft.
Der Schorsch erinnert entfernt an belgische Hochprozenter, lässt jedoch jegliche Finesse hinter der wuchtigen Süße vermissen.