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Beer like star Pivovar Matuška Knír

  • Typ
  • Alkohol 5.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10°C
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 58% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#29120

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
58% Avatar von deadparrot

58% Rezension zum Pivovar Matuška Knír

Avatar von deadparrot

Farblich macht das Bier nicht den spannendsten Eindruck: Irgendwo zwischen golden, kupferfarben und Eistee angesiedelt, riecht es einerseits süßlich und karamellartig mit fruchtigen Aspekten wie von süßem Pfirsich, dahinter ist allerdings auch hopfige Frische versteckt. Mäßig bitter im Antrunk, transportiert das Bier mit ordentlich Kohlensäure etwas von Aromen, die ich typischerweise mit belgischen Bieren assoziiere: Zucker und Weintraube. Im Körper nimmt die Bitterkeit vor allem an den Zungenrändern doch maßgeblich zu und wird dann im Abgang am stärksten. Dort zeigt sich schließlich eine kräftige Getreidigkeit, die erst einmal verklingen muss, bevor eine gewisse Fruchtigkeit, bedingt durch den immer nur hintergründig spürbaren Aromahopfen, sich wieder einstellt. Bedingt durch die Kombination aus trockener Bitterkeit und zuckrigen Aromen ohne wirklich tragende Malzbasis empfinde ich das Bier insgesamt als etwas weniger süffig, wenngleich ich einige seiner Aromen für sich genommen durchaus zu schätzen weiß.

Es fällt mir schwer, das Bier stilmäßig einzuordnen - für ein Pale Ale ist es eindeutig zu dunkel, für ein Märzen oder ein klassisches helles Lager deutlich zu hopfenbetont. Eine Online-Quelle spricht von "Polotmavy" - einer typisch tschechischen Interpretation des "Amber Lager", angesiedelt zwischen dunklem Lager und Pilsner. Das fällt mir ehrlich gesagt etwas schwer nachzuvollziehen, aber auf jeden Fall ist es doch, je umfangreicher die Bierrezensentenerfahrung wird, desto spannender, immer mal wieder ein Bier anzutreffen, das man braustilmäßig erst einmal so gar nicht einordnen kann. Vielleicht liegt es eher an dieser Tatsache als an seinen aromatischen Qualitäten, dass das Knír so lange meine Aufmerksamkeit und mein Interesse gehalten hat.

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