Pauwel Kwak
Brouwerij Bosteels, Buggenhout, Belgien
- Typ
- Alkohol 8.1% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Probier mal sagen 4 Benutzer
Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 11 Bewertungen und 6 Rezensionen
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Aktuelle Bierbewertung
74% Redaktionsbewertung von der Redaktion
Das henkellose Glas, in dem dieses Bier ausgeschenkt wird, sieht eher aus wie eine dekorative Blumenvase als wie ein Bierglas, doch die Form sollte es ermöglichen, das Gefäß in eine Halterung auf dem Kutschbock zu stellen und so während des Fahrens zu trinken. Was die Polizei heutzutage wohl zu solchen Praktiken zu vermelden hätte? Tatbestand: Pauwel Kwak am Steuer...ach ja Kwak bezieht sich übrigens auf einen dicken, unförmigen Kerl.
Doch kommen wir nun zu den Körpereigenschaften des Bieres, und seinen anderen Qualitäten. Es präsentiert sich in einem intensiven Orangeton. In der Nase spürt man den Aromahopfen. Dieser bringt eigenwillige, aber größtenteils angenehme Noten von Hirse, Minze und Sellerie hervor und lässt das Bier herb und frisch wirken. Zusätzlich erkennt man malzige Noten und eine kräftige Säure. Diese Aromen überwältigen den Trinkenden dann im Einstieg und überfordern etwas.
Im Körper ist es cremig und kräftig, das Bier bleibt jedoch frisch, trotz des wärmenden Alkohols. Dieser tritt auch im Abgang hervor und gibt dem Pauwel Kwak in Verbindung mit stärker werdenden Fruchtnoten etwas von Weinbrand. Dazu trägt auch die deutliche Süße bei, die aus beigefügtem Kandiszucker resultiert und Geschmacksnoten von Karamell und Nugat beisteuert.
Pauwel Kwak ist ein spektakuläres und vielfältiges Gebräu, dass aber leicht überfordert, da seine intensiven Aromen sehr aggressiv wirken.
90% Hach, Belgien... von Orval
Tolle Bernsteinfarbe, kaum haltbare Krone. Riecht nach Früchten und schmeckt in der Tat nach Rumtopf, wie einige schon geschrieben haben.
Es ist süß (mag nicht jeder), dabei aber auch kräuterig-würzig. Sehr süffig und vollmundig füllt das Kwak den Mund, wobei man es wohl er wärmer als zu kalt trinken sollte. Der Alkohol ist präsent, aber nicht zu aufdringlich. Für Freunde belgischer Biere ein Muss!
83% Ein merkwürdiges Bier aus Belgien von jeanelsass
Das Kwak ist ein belgisches Amberbier aus Flandern. Nicht nur das Glas, Kutscherglas genannt, ist eigenartig, sonder auch und vor allem das Bier. Einfach lecker. Außergewöhnlich. Schmeckt richtig belgisch. Gerne wieder. Klasse und eigenartiges obergäriges belgisches Bier.
64% Interessantes Starkbier von Hobbytester
Dieses Bier wird mit seinem henkellosen Glas als besonderes Souvenir in Belgien gehandelt. Es ist obergärig und hat einen leichten Cherry-Wein-Geruch. Der Antrunk erinnert etwas an Kirschen. Der Abgang ist recht süß und wärmt schnapsig. Die Säure und die Süße dieses starken Biers gehen ganz gut zusammen. Vollmundig ist dieses Bier ebenfalls. Der Alkohol ist zwar ganz gut eingebunden, generell finde ich diesen Geschmack aber leicht anstrengend. Das Kirscharoma sorgt für eine interessante Fruchtigkeit, Malzimpulse werden hintergründig deutlich und zeigen, dass es sich nicht um ein Fruchtbier handelt. Rötlich goldene Farbe trifft auf nicht lang bleibenden Schaum. Das Bier ist sehr süffig. Es gibt genug Kohlensäure.
Fazit: Das Pauwel Kwak soll anscheinend schon Napoleon begeistert haben. Seinen Kultcharakter kann ich aber nicht so recht nachvollziehen. Ich finde es in erster Linie süß und alkoholisch, es sagt mir nicht sehr viel, schlecht ist es aber keineswegs.
86% Top Bier! von LordAltbier
Meine Version hat 8,4% Alc.
Der Antrunk ist recht sauer (aber nicht zu sauer, sondern angenehm erfrischend sauer) und erinnert geschmacklich etwas an Himbeeren. Im Mittelteil erkennt man eine feine und angenehme Alkoholnote die bis in den Abgang übergeht und die Kehle beim runterschlucken etwas wärmt, diese Alkoholnote ist keineswegs penetrant oder aufdringlich sondern sehr angenehm und passend. Der Abgang ist süßlich und erinnert sehr stark an Honig und Honigmelone, eine sehr feine Sauer-Note ist im Hintergrund erkennbar.Fazit: Wow, ein geiles Starkbier! Es ist erfrischend fruchtig und nicht so schwer wie viele andere Starkbiere sondern sehr süffig. Schmeckt verdammt gut. Gerne Wieder! Ich bin begeistert!
(Trotz aller Süffigkeit und Erfrischung, sollte man das Bier langsam und genüsslich trinken und vor allem genießen, aber Bierkennern sollte das ja bewusst sein...)
73% Rezension zum Pauwel Kwak von Bier-Klaus
Verkostung belgischer Biere mit Pater 6 von St. Bernardus, Trappist Achel Blonde, Satan Gold und Pauwel Kwak.
Eine schöne Kupferfarbe trifft auf weissen, feinporigen und stablien Schaum. Es riecht nach Kirschen und etwas harzig. Der Geschmack geht eindeutig Richtung Kirschen oder Kirschlikör oder Rumtopf, weil zum Kirschgeschmack noch der Alkohol dazu kommt. Der führt zu einer hauchzarten Bittere, die nicht so nicht vordergründig wirkt wie beim Satan. Der Nachtrunk schmeckt leicht säuerlich nach Kirschen, leicht nach Getreide und ein wenig speziell nach Hafer-Rohfrucht.
Das Bier kann nicht ganz mit dem Pater 6 von Bernardus und dem Trappist Blonde vom Achel mithalten, schmeckt mir aber besser als das Satan Gold.