Neuzeller Kloster-Bräu Neuzeller Bock
Klosterbrauerei Neuzelle, Neuzelle, Brandenburg
- Typ Untergärig, Bock
- Alkohol 6.2% vol.
- Stammwürze 16%
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Probier mal sagt kein Benutzer
Bewertet mit 60% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 2 Rezensionen
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73% Rezension zum Neuzeller Kloster-Bräu Neuzeller Bock von Bier-Klaus
Der Mai ist da, die Zeit der Frühlings- und Maiböcke ist gekommen. Ich drehe die große Runde mit sechs verschiedenen Böcken, von den fünf aus dem letzten Jahr sind und sich den Winter über in meinem Bockbierkeller entspannen durften. Es handelt sich um den Neuzeller Bock, den Hohenthanner Maibock, den Schwaben Bräu Heller Bock (2016), den Augustiner Heller Bock, den Bräu Z'Loh Heller Bock und den Ratsherrn Springbock.
Ich beginne mit dem leichtesten, dem Neuzeller Bock, der hat gerade mal 6,2% ABV. Bernsteinfarben und leicht opal, der wenige Schaum ist sofort weg. Er riecht nach Waldhonig. Der Körper wäre an sich sehr rund aber die viele harte Kohlensäure prügelt auf die Zunge ein. Vom Geschmack her süßer Honig aber nicht zuviel. Im Hintergrund ist eine leichte Herbe zu spüren, die ist gut abgestimmt auf den Körper. Manche helle Böcke habe eine kantige Bittere um den süßen Körper auszugleichen. Das ist hier nicht der Fall, alles ist schön harmonisch.
Ein super guter Bock, einzig die harte Kohlensäure stört etwas. Der Neuzeller Bock belegt den 2. Platz in der Testreihe.
46% Ein Auf und Ab... von deadparrot
...des Geschmacks. Beim Antrunk überrascht dieses Bockbier mit sehr fruchtigen, sommerlichen Geschmacksnoten, das schmeckt nach Melone und Banane. Doch diese werden bald überlagert von einem relativ aufdringlichen Alkoholaroma, das kaum weitere Geschmacksnuancen durchkommen lässt. Im Abgang ist das Bier dann sogar erstaunlich wässrig und lässt geschmacklich nicht besonders viel übrig. Insofern ein ziemliches Auf und Ab, alles in allem aber ein recht durchwachsener Gesamteindruck.