Hönig Posthörnla
Brauerei Hönig, Tiefenellern, Litzendorf, Oberfranken, Bayern, Deutschland
- Typ
- Alkohol
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier
- Hefetrüb
- Probier mal sagt kein Benutzer
Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 2 Rezensionen
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Aktuelle Bierbewertung
75% Ordentliches Rauchbier von Hirsch
Schaum: hellbeige, mittelporig, nicht sehr stabil
Farbe: dunkles Bernstein, leicht rötlicher Schimmer (oder einfach kupferfarbig?)
Klarheit: leicht opal
Geruch feinrauchig, im Malzaroma etwas Honigsüße, leicht hefige Note
Der Antrunk ist kernig, brotig mit leicht karamelliger Süße, dann erst kommt das Rauchige im Malz durch, ganz leichte Buttrigkeit, dann erscheint zum Glück der Hopfen und schwemmt sie weg.
Rezenz relativ wenig CO², eher schwer im Glas
Nachtrunk feinherb, im allerletzten Nachklang etwas metallisch
Kommentar: Wie viele Hönig-Biere ein höflicher, einem nicht auf die Füße tretender Zeitgenosse, das Posthörnla. Es ist ein süffiges, zunächst kräftig wirkendes Bier, das sich dann im Abgang verschlankt, aber definitiv diesseits der Wässrigkeitsgrenze bleibt. ... das Bier, wie es auf dem Etikett steht, ist es für mich nicht, sondern ein gut trinkbares, aber auch nicht arg auffälliges Rauchbier. In der fränkischen Rauchbierlandschaft hat es schon lange seinen angestammten und verdienten Platz als eines der zurückhaltenden Art.
73% Rezension zum Hönig Posthörnla von Bier-Klaus
Beim Hönig waren wir schon vor Jahren mit dem Fahrrad. Der Keller ist im Sommer ein Paradebeispiel fränkischer Kellerkultur. Gemütliche Bänke, schattige Bäume und Bier aus dem Holzfass. Was will man mehr?
Damals war das Posthörnla nicht im Angebot, deshalb wird es heute nachverkostet. Die Farbe ist Bernstein und glanzfein filtriert. Der Antrunk beginnt schlank und stark sprudelig. Im Geschmack etwas dunkles Malz und ganz leicht rauchige Noten. Das ist das mildeste Rauchbier, das ich kenne. Sogar das milde Weiherer Rauch, das ich dagegen trinke, ist extremer als das Posthörnla. Der Nachtrunk endet etwas malz- aber auch hopfenbitter. Da ist nichts übertriebenes, einfach eine feine herbe Note zum Abschluß. Ich bin hin- und hergerissen, einerseits ist mir als Rauchbierfan das Posthörnla zu wenig rauchig, andererseits ist es wunderbar harmonisch komponiert und läuft ohne Ende.