Hebendanz Jubiläums Festbier
Brauerei Hebendanz, Forchheim, Oberfranken, Bayern, Deutschland
- Typ Untergärig, Festbier/Märzen
- Alkohol 5.3% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier
- Hefetrüb
- Probier mal sagt kein Benutzer
Bewertet mit 76% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen
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79% Oh, wie er hebt und wie er danzt von CaptainFriendly
Das Jubiläums-Festbier sollte nicht unbedingt mit dem Annafest-Bier identisch sein, da es nach meiner Kenntnis zum 1200. Jahrestag der Stadt Forchheim im Jahr 2005 erstmals gebraut wurde, das Annafest gab es ja schon lange vorher, aber daß Festbiere sich ähneln, kommt durchaus häufiger vor. Ich finde es nicht nachteilig, da sie von der Stärke und der Malzigkeit her überdurchschnittlich oft genau meinen Biergeschmack treffen.
Das Festbier vom Hebendanz habe ich mal wieder bei "Sedat's Schlüggla" in Behringersdorf mitgenommen. Es ist dunkelbraun mit einer flachen Schaumkrone und duftet festbiertypisch nach Malz (und schon ist es Freundschaft ;)). Im Antrunk kommt zum Malz noch ein dezentes Hopfenaroma hinzu, im Körper wird es dann wieder malzlastig und süßlich. Letzten Endes ist es für ein Oberklasse-Festbier eine Spur zu normal, auch wenn es fast alle Kriterien aufweist, die für mich ein gutes Bier ausmachen. Bin ich mittlerweile zu anspruchsvoll geworden?
Ich würde es fast eher in die Kategorie "Dunkles" einsortieren und möchte gern ein Schäufala oder einen Schweinsbraten mit Kniedla dazu haben. An einem bedingungslosen Empfehlungs-Stern schrammt das Hebendanz Jubiläums-Festbier knapp vorbei.
73% Rezension zum Hebendanz Jubiläums Festbier von Bier-Klaus
Ich habe das Jubiläums Festbier und das Annafestbier vom Hebendanz vor mir.
Beide haben 5,3% ABV und es stellt sich die Frage, ob es das gleiche Bier ist.
Beide sind bernsteinfarben und blank filtriert, das Jubelbier verliert den Schaum schnell, dass Annafestbier hält ihn länger. Der Geschmack vom Jubiläumsbier ist malzig, sehr würzig und karamellig süß. Es hat eine leicht metallische Note und im Abgang eine leichte Säure. Der Hopfen kommt spät aber gewaltig. Das gefällt mir gut, auf den malzigen Körper noch einen schön herben Abschluss folgen zu lassen. Das gilt eigentlich alles für das Annafestbier auch. ABER: es hat weder diese extrem malzige Würze noch die leichte Säure im Abgang.
Bei ratebeer werden die beiden Biere als eines geführt, die beiden Flaschen, die ich verkoste, schmecken unterschiedlich. Ich kann aber nicht ausschließen, dass das die normalen Abweichungen zwischen verschiedenen Suden des gleichen Rezeptes sind.
Beides tolle, süffige fränkische Biere.