Hebendanz Export Hell
Brauerei Hebendanz, Forchheim, Oberfranken, Bayern, Deutschland
- Typ Untergärig, Export
- Alkohol 5% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier
- Hefetrüb
- Probier mal sagt kein Benutzer
Bewertet mit 56% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen
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54% Rezension zum Hebendanz Export Hell von barley
Eingeschenkt, gibts hier eigentlich keinen Schaum..
Sehr wenig gespundet, bernsteinfarben und nur leicht malziger Geruch aus dem Glas. Auch im Geschmack auf der malzigen Seite. Hopfen sucht man vergebens..
Es ist kein großer Fehlgeschmack vorhanden, allerdings auch nichts groß Gefälliges! Eher etwas langweilig und bisschen wässrig. Aber ok zum Trinken. Für ein fränkisches (Export) Bier leider etwas enttäuschend und schwach auf der Brust..
Da würde ich das Oettinger Export klar bevorzugen!
57% Rezension zum Hebendanz Export Hell von JimiDo
Ich habe noch nie ein so großes Bauchetikett auf einer Euroflasche gesehen wie dieses von der Brauerei Hebendanz aus dem schönen Forchheim. Das Etikett ist vor lauter Hässlichkeit schon wieder schön. Jedenfalls haben da keine hochdotierten Marketingexperten mitgewirkt. Klasse! Es handelt sich um das Export Hell mit 5 vol. % Alkohol. Die Stammwürze ist nicht bekannt.
Das Bier zeigt dann im Glas eine glanzfeine, goldgelbe Farbe. Unter der mittelgroßen Schaumkrone perlt fleißig die Kohlensäure. In der Nase tut sich außer leichtem Getreideduft nicht viel. Beim Trinken zeigt sich dann der typische Charakter eines Exportbieres. Leicht malzig süß und ein milde, erfrischende Säure bestimmen das Trinkgeschehen. Die sehr gute Spundung sorgt für eine schönes Prickeln auf der Zunge. Im Abgang ist es dann aber etwas unerwartet herb. Dadurch wirkt das Bier etwas unrund. Ich hatte schon den Einsatz von Hopfenextrakt in Verdacht. Laut Etikett ist aber nur Hopfen mitgekocht worden. Nun gut, außer dem etwas unrunden Abgang gibt es nichts zu meckern. Trinkbar ist es allemal!
59% "Wer probt, der lobt" von Hirsch
... also diesen Spruch auf den Hebendanz-Bieren mag ich schon irgendwie. Vor allem habe ich Lust auf Loben, nachdem meine Exkursion zu schwäbischen Exportbieren keine Erfolgsgeschichte war. Also her mit einem Hebendanz Export Hell:
Schaum: nur als Phantom wahrnehmbar. Bereits weg, als ich den Kronkorken weggeworfen hatte.
Farbe: volles, klares Goldgelb
Geruch schwach ausgeprägt; einfach bierig: etwas Getreide;
Antrunk: Erst die Fülle und Süße eines Märzen, feste getreidig, dabei auch etwas leicht Fruchtiges, was mich an Honigmelone denken lässt. Dann kommt aber schnell eine gewisse Wässrigkeit nach, die diesen Eindruck verwischt.
Rezenz Die Schlappheit beim Einschenken findet sich auch beim Wiederverlassen des Glases und unterstützt erwartbar oder nicht damit eine gewisse Fülle, welche die geschilderte Wässrigkeit wieder ausgleicht und sogar eine gewisse alkoholische Schwere an den Tag bringt.
Nachtrunk: ganz leicht kräuterig hopfig, dazu ein strammer, aber nicht hervortretender Bitterton, ohne langen Nachhall.
Kommentar: Man hätte mir dieses Export auch als ein Märzen verkaufen können. Es ist kein schlechtes Bier, aber diese Rumpelstrecke zwischen Fülle und Wässrigkeit, Schwere und Blumigkeit machte es nicht zu meinem Favoriten.