Greene King Strong Suffolk Dark Ale
- Typ Dark Ale, Flaschengärung
- Alkohol 6% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
- Probier mal sagen 5 Benutzer
Bewertet mit 81% von 100% basierend auf 13 Bewertungen und 7 Rezensionen
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Aktuelle Bierbewertung
78% normales Dark ohne Höhepunkt von Frank1703
die Farbe ist ansprechend mit leicht rötlicher Stich,
etwas zu säuerlich
Röstaromen gut ausgeprägt
Abgang anhaltend
87% Rezension zum Greene King Strong Suffolk Dark Ale von Wursti
Ungetrübtes Kastanienbraun mit leichter Tendenz ins Rötliche, dazu wenig kurz haltbarer, feiner Schaum. Ich rieche vor allem Röstaromen die in Richtung gebrannter Zucker gehen. Das bestätigt sich im Geschmack und offenbart: Hier war offenbar auch eine zumindest teilweise Fasslagerung im Spiel. Dunkle Früchte und Karamell geben hier den Ton an. Hinzu kommt jedoch auch eine gute Hopfung, die den Körper hervorragend unterstützt. Der Abgang ist lang und wie herber Espresso. Tolles Bier!
85% Sehr lecker von Meandmydemon
Ich hatte mich in der letzten Zeit etwas von den dunklen und schwarzen Bieren abgewandt. Den Test des Strong Suffolk Dark Ale habe och aber nicht bereut. Schwarz, blickdicht, wenig Schaum der auch nicht lange steht. Ein kräftiges, karamelliges malziges Aroma das ganz leicht sauer auch eine Fruchtnote hat. Insgesamt kommt das Dark Ale leichter als es aussieht und es schmeckt auch sehr lecker. Kann man gut mal trinken.
90% Rezension zum Greene King Strong Suffolk Dark Ale von JimiDo
Von der Flasche des Strong Suffolk Dark Ale starrt mich ein übelst gelaunter Stier an. Als wollte er den Genuss des Bieres verhindern. Es wird ihm wenig nützen, bin ich doch schon zu neugierig auf dieses sehr spezielle Ale. Es kommt von der englischen Greene King Brauerei. Es ist eine Mischung aus 2 Ales. Altes 5X Ale, was immer auch 5X heißen soll, wird auf die maximale Stärke von ca. 12 % Alkohol gebraut. Dieses starke Ale gelangt dann mindestens 2 Jahre zur Reifung in Eichenfässer. Kurz vor der Abfüllung wird dann frisch gebrautes Bier hinzugefügt. Das Endprodukt hat dann 6 % Alkohol und soll etwas ganz besonderes sein.
Im Glas zeigt sich dann ein tiefrotes, blank filtriertes Bier. Bedeckt wird es von einer gelblichen, festen Schaumdecke. Diese fällt recht flach aus und hält sich nur kurz. Der Geruch ist etwas malzig. Das Bier fällt als Erstes durch herbe Fassaromen auf. Dunkle Früchte bestimmen den weiteren Trinkverlauf. Bitter und süß bilden einen schönen Kontrast. Obendrauf gibt es im Nachtrunk noch einen Kick in Richtung süßer Portwein. Ich bin ziemlich begeistert und kann den Stier gut verstehen. Dieses Gesöff teilt man ungern! ;o)
87% Rezension zum Greene King Strong Suffolk Dark Ale von Daniel McSherman
Dunkelrot braun, fast wie Cola. Schnell zerfallender Schaum. Aroma ist vielversprechend: Karamell, Holz, Butteraroma. Geschmack: Malzig süß, karamell, etwas getrocknete Früchte, Sherry. Abgerundet durch eine leichte Bitternote.
Tolles Bier!
92% Ein Karamellbock von Hobbytester
Das Bier riecht nach braunem Zucker und leicht apfelig sauer. Sein Antrunk ist ungewöhnlich süß. Im Abgang kommen sehr schöne Karamell-Malz-Impulse durch. Nach dem letzten Schluck geschieht so einiges! Das Ale schmeckt wirklich wie frisch karamellisierter Zucker, am Ende der Nachwirkung setzt noch ein kräftig bitterer Hopfengeschmack ein, der die Säure perfekt ergänzt. Der Körper hat auch etwas Nussiges und Pflaumiges, das erinnert mich ein wenig an ein Bockbier. Vor so viel Balance der sorgfältig inszenierten Aromen kann man nur große Ehrfurcht haben, hier wird nichts dem Zufall überlassen, dieses Bier schafft den Übergang von einem recht süßem Bockbiergeschmack zu einem enorm schlanken und bitteren Ale wieder einmal grandios. Greene King ist für mich nun endgültig eine unangefochtene Adresse ganz feiner Biere. Hier sind auch Cognacfassnoten virtuos eingeflochten. Die englische Brauerei steht für enorme Dynamik, für facettenreiche Handlung, die sich beim Genuss ihrer Biere geschmacklich abspielt. Noch eine Assoziation drängt sich hier auf. Auf gewisse Weise erinnert mich das Dark Ale an Zuckerwatte. Geschmeidig elegantes Dunkelrot verwöhnt das Auge, Schaum bleibt nicht. Dank des sehr gut abgestimmten Geschmacks ist das Bier sehr süffig. Die Bitterkeit ist erst einmal nicht existent, sie bricht aber nach dem letzten Schluck grandios, aber nicht übertrieben aus. Es gibt reichlich Kohlensäure.
Fazit: Dieses Dark Ale ist definitiv das Beste seiner Brauart: Mir gefällt der Cognac, mir gefällt der unglaublich profunde Umgang mit Zucker, mir gefällt das Säure-Bitterkeitsspiel, das kunstvoll auf Entfaltung pocht und dabei den Dampfhammer ganz weit weglässt. Auch die Anleihen an das, was man hierzulande als Bockbier versteht, sind perfekt gelungen!
73% Rezension zum Greene King Strong Suffolk Dark Ale von Bier-Klaus
die Farbe ist schwarz und blickdicht mit sehr wenig cremefarbenem Schaum bedeckt.
Der Geruch ist etwas unangenehm muffig und dumpf aber auch kräuteriges Cola ist dabei.
Im Antrunk wenig rezent, vollmundig und süßlich-röstig.
Der Geschmack nimmt den Geruch wieder auf, er ist kräuterig, nach Cola, würzig, durchaus röstig mit leichten Kirsch-Aromen.
Der Nachtrunk schließt mit einer leicht durchschimmernden Restsüße, gut fruchtig, würzig und dezent gehopft.
Einfach gut, ausgewogen und süffig.