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Beer like star Dirndl Bräu Schürzenjäger

  • Typ Untergärig, Lager
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8°C
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 88% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#32509

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
91% Avatar von Freiberger
89% Avatar von LordAltbier
85% Avatar von Schluckspecht

91% Rezension zum Dirndl Bräu Schürzenjäger

Avatar von Freiberger

Wenns unterm Dirndl so riecht und schmeckt, dann kann ja nichts mehr schiefgehen

Bewertet am

89% Fruchtig - Lecker - Süffig

Avatar von LordAltbier

Dieses Bier ist ein IPA und kein Lager!

Der Antrunk ist fein-säuerlich-spritzig und etwas hopfig-herb, man schmeckt Noten von Maracuja & Orange. Der Mittelteil ist säuerlich und hopfig-spritzig mit einer kräftigen Maracuja-Note. Der Abgang ist angenehm hopfig-herb und hat Noten von Maracuja, Mango & Orange, leicht süßliches Malz erkennt man im Hintergrund. Fazit: Ein fruchtig-leckeres Bier. Gefällt mir richtig gut.

Bewertet am

85% Mutig gehopftes rotblondes Lager

Avatar von Schluckspecht

Fruchtig - hopfig - frech. Das Dirndl Bräu Schürzenjäger des Gräflichen Brauhauses Freising - gebraut von vier Brauerinnen aus dem Hofbrauhaus - betrachtet sich als Indian Pale Lager. "Lager" ist schnell erklärt: Es ist ein untergäriges Bier mit einem moderaten Alkoholgehalt von 5,1 % vol. Alkohol und rund 12 % Stammwürze. Das "Indian" soll wohl auf die Kalthopfung oder die rot schimmernde Farbe anspielen. Als Malz kam nämlich neben Pilsner Malz auch Cara Red zum Einsatz. Beim Hopfen haben die vier Sorten Tradition, Mandarina Bavaria, Citra und Callista Verwendung gefunden, die auf einer Skala bis 5 immerhin eine Bitterkeit von 4 erzielen sollen. Die optimale Genusstemperatur liegt bei 8 °C.

Gelogen hat man schon mal nicht, was Farbe und Schaumkrone betrifft: Rötlich bis kupferfarben schimmernd steht ein ganz leicht opaltrübes Bernstein vor mir, darüber präsentiert sich eine prächtige, gemischtporige, altweiße Schaumkrone in standesgemäßer Stabilität. Auf malziger Würze und Honigsüße tanzt eine exotische Hopfenfruchtigkeit, die mit Maracuja, Zitrone und Mandarine die üblichen Verdächtigen abgrast - man erinnere an dieser Stelle einfach nur an die beiden Hopfensorten 'Citra' und 'Mandarina Bavaria', die nicht ohne Grund so heißen. Der Duft ist insgesamt sehr schön herausgearbeitet und komplett. Das könnte auch ein Pale Ale sein...

Spritzig mit angenehmer Malzigkeit legt der Schürzenjäger direkt schon sogleich mit trockenem, grasig-würzigem Hopfen los, der sich danach in die citrusfruchtige Richtung mit Zitrone, Limette, Orangenschale und Mandarine entwickelt. Exotische Fruchtnoten in Form von Mango, Ananas und Maracuja sind nur subtil vorhanden. Stattdessen baut sich im lagertypischen Körper in Begleitung der Fruchtigkeit eine schöne Würzigkeit auf, die für eine gelungene Abrundung zur Süße sorgt. Der Abgang hält in der Tat eine gewisse Hopfenbitterkeit bereit, wobei auch diese sich harmonisch präsentiert. So ist die trockene, bisweilen gar leicht harzig-kräuterige Hopfengrasigkeit zum Schluss breit aufgefächert und nicht nachhängend. Kurz darauf schmeckt man schon wieder frisches Gerstenmalz heraus.

Der Schürzenjäger beweist, dass ein schlichtes Lager nicht langweilig oder geschmacksbefreit sein muss - Kalthopfung allein hilft nämlich schon viel. Und genau diese Hopfennachbehandlung ist hier wunderbar gelungen und gefällig ins ausgewogene, nicht zu süße Lagerbier integriert. Der Abgang hält eine überraschend knackige Hopfennote parat, die in ihrer Würze und Trockenheit wiederum für Abwechslung sorgt und den süß-fruchtigen Antrunk umso gefälliger erscheinen lässt. Dem Körper merkt man zwar schon an, dass wir es hier mit einem Untergärigen zu tun haben, aber die Geschichte finde ich dennoch überzeugend. Fruchtig - hopfig -frech? Absolut zutreffend...

Bewertet am