Kraftbierwerkstatt Chinook Red Indian Ale
- Typ
- Alkohol 6.7% vol.
- Stammwürze 14.5%
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Dieses Bier ist hefetrüb
- Probier mal sagt kein Benutzer
Bewertet mit 69% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 4 Rezensionen
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Aktuelle Bierbewertung
64% Außen hui... von Schluckspecht
Das Chinook Red Indian Ale von der Kraftbierwerkstatt aus Böblingen kommt mit 6,7 % vol. Alkohol, 14,5 % Stammwürze, 55 IBU und ansprechend gestalteten Etiketten daher. Gebraut wurde unter anderem mit Weizenmalz. Bei einem IPA verwundert mich nur, dass der Hopfen (der namensgebende Chinook) erst an letzter Stelle, nach der Hefe, in der Zutatenliste auftaucht. Auf das n im Namen - also Indian Ale - legt man besonderen Wert
Rötlich wie versprochen steht es im Glas, wobei die Farbe eher als Orange zu deuten ist. Dazu gibt es eine opale Trübung und standfesten, altweißen Schaum von teilweise cremiger Konsistenz. Der Stammeshäuptling macht Eindruck im Glaskelch. Die Nase wird mit würzigen Noten belohnt, die zu großem Teil natürlich vom Chinook-Hopfen stammt. Die Malzaromen fächern sich breit, wobei weder das Weizenmalz, noch süße oder röstige Noten explizit zur Geltung kommen - es riecht wie eine hopfig-malzige Einheit.
Im Gegensatz zum eher würzigen Geruch legt der Antrunk direkt süß und fruchtig los - eher schon zu süß und fruchtig. Süße Mango und Dosen-Mandarine sind meine ersten Eindrücke. Puh... Daran ändert sich auch im feinperligen Körper nichts. Wo ist hier die Würze hin? Relativ kurz und knapp endet das Red Indian Ale mit erschreckend wenig Bitterkeit und erscheint dadurch irgendwie leer und ausdruckslos. Da fragt man sich auch, was mit den 55 IBU ist. Lässt man den Abgang ruhen, zeigt sich auch dieser durchaus ansprechend. Setzt man das Glas aber (dank ziemlich guter Süffigkeit) wieder an, so beginnt das süße Schicksal erneut. So kann man mich diese Rothaut nicht wirklich überzeugen, ich hatte mit mehr Charakter und Format gerechnet. Null Biss und geschmacklich fast nur diese matschige Süße...
64% Rezension zum Kraftbierwerkstatt Chinook Red Indian Ale von Wursti
Orange und leicht getrübt, darüber viel, feiner, lang haltbarer Schaum. Ich rieche fruchtige und süße (Honig) Noten, allerdings sind beide sehr zurückhaltend. Es startet leicht rezent und nimmt die süße Frucht kurz auf. Der Mittelteil ist eher würzig-malzig, verhältnismäßig leicht und gut süffig. Im hinteren Teil kommt auch die Hopfengabe etwas hervor, wirkt hier allerdings eher kratzig als unterstützend.
63% Craft + Bier Augsburg von Bier-Klaus
Craft + Bier Augsburg:
Der Typ, der Kraftbierwerkstatt gegründet hat, ist mehr aus Zufall zum Bier gekommen, die Rezepte entstehen an einer Kleinanlage, dann muss das Rezept auf die Anlage des Lohnbrauers übertragen werden. Das klappt mal besser und mal weniger gut, hat er offen zugegeben. Ich schwafle deshalb soviel, weil das Chinook ein Beispiel dafür, dass das Übertragen der Rezepte nicht immer problemlos läuft. Das sollte nämlich ein IPA werden ein Red Indian Ale ist es geworden, was immer das sein soll.
Das Chinook ist kupferfarben und leicht trüb mit cremefarbenem, sahnigem Schaum. Es hat einen malzigen und würzigen Geschmack. Durch den Hopfen ist es etwas kantiger als das Amberlicious. Das Abgang endet schön fruchtig aber trotz der 55 IBU, die ich nicht glaube, viel zu wenig herb für ein IPA.
90% Saugut von benkenobi
leggoar - wie der Schwabe sagt: einfach ein stimmiges und wohlschmeckendes Bier. In der Nase eher schwach, umso überraschender der erste Schluck. Sehr vollmundig, fruchtig mit einer angenehmer Malznote.
Macht Lust auf mehr, vor allem weil es nach dem eher enttäuschenden ersten Eindruck (Nase), beim Trinken eine richtig Figur macht.