Weltenburger Kloster Anno 1050
Weltenburger Kloster, Weltenburg, Bayern
- Typ Untergärig, Festbier/Märzen
- Alkohol 4.9% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Probier mal sagen 10 Benutzer
Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 29 Bewertungen und 13 Rezensionen
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76% Ein Lichtblick von Freiberger
Wenn jemand weiß, wie Bier gemacht wird, dann ja wohl Weltenburg.
Anno gefällt, da stimmt fast alles.
Das ist das bayrische Referenz-Märzen, welches den Maßstab in seiner Liga definiert.
Top (Y)
76% Herb-frischer Evergreen von goldblumpen
Angeblich gibt es die Brauerei ja schon seit 1050. DIe älteste bis heute datierte Braustätte.
Das Märzen ist ein halbdunkles Bier mit einen guten vollmundigen Geschmack, der trotz hoher Süße doch süffig bleibt. Ein gutes Märzen aus Bayern.
73% Rezension zum Weltenburger Kloster Anno 1050 von JimiDo
Das Märzen der Weltenburger hat den Namen Anno 1050 bekommen. Warum es so heißt, erschließt sich mir nicht ganz. Denn so alt wie das Kloster kann dieses Bier unmöglich sein. Bei einer Stammwürze von 13,1° Plato enthält das Bier 5,5 % Alkohol. Das Bier hat im Glas eine dunkel-goldene Farbe und ist blank filtriert. Durch den stabilen, feinporigen Schaum dringt ein angenehmer, malziger Geruch. Der Antrunk ist würzig malzig. Die feine karamellige Süße wird von einer spürbaren, erfrischenden Säure begleitet die dem Bier sehr gut tut. Die Rezenz passt. Der Abgang dann schön karamellig mit leichter Hopfennote. Ein süffiges Bier was ich bestimmt nicht zum letzten Mal getrunken habe!
76% Schmeckt! von LordAltbier
Der Antrunk ist hopfig-spritzig, ein klein wenig malzig-süßlich und hat eine feine Säure. Der Mittelteil ist hopfig-spritzig, fein-herb und etwas würzig, eine feine Säure erkennt man auch hier. Der Abgang ist vor allem malzig-süßlich, hinzu kommt etwas spritziger Hopfen und den Hauch von einer Säure. Fazit: Süffiges und leckeres Bier.
73% Rezension zum Weltenburger Kloster Anno 1050 von game*over
Sehr schöne goldgelbe Farbe.
Schaumkrone verschwindet schneller wie man gucken kann.
Ansonsten etwas hopfig, im Hintergrund ist eine schöne
Malznote zu schmecken, ganz leichte Säure.
Dann ist da noch eine Süsse vorhanden, die mir nicht so
gefällt.
Aber ein durchaus zu empfelendes Bier, welches aber ein
bißchen mehr eigenen Charakter haben könnte.
87% Lecker! von Bier-Sven
Malzig mit einer hintergründig begleitenden Hopfennote.
Harmonisches Märzen - klare Kaufempfehlung!
81% Rezension zum Weltenburger Kloster Anno 1050 von Puck
Eine schöne goldgelbe Farbe und feine Malznoten steigen die Nase und machen Lust auf den ersten Schluck. der Antrunk leicht süßlich mit wie gehörigen Portion Malz Indianer wirklich vollmundig . der Körper entfaltet diese Aromen dann sehr gut, hin züüzu kommt noch eine leichte Bitternote, die sich aber bis zumAbgang im Hintergeund hält. Dr Abgang vollendet das Bier und ist stimmig gelungen. Für mich ein wirklich leckeres Märzen.
76% Überzeugendes Märzen von Schluckspecht
Das Märzen aus Regensburg erscheint in einem kräftigen, freundlichen dunklen Gold, zeigt sich dabei kristallklar und anregend sprudelnd. Die anfangs prächtige Schaumkrone hinterlässt schnell nur kümmerliche Reste. Dennoch ist die Gesamtoptik durchaus ansehnlich und den Erwartungen an ein Märzen entsprechend.
In der Nase riecht es nach lieblichem Malz, wobei die Würzigkeit bereits zu erahnen ist. Es geht also schon mal in Richtung Märzen. Der malzige Antrunk ist gleichfalls lieblich, bewahrt sich jedoch durch sanft einsetzenden Hopfen Charakter und Vielseitigkeit. Im Körper entfaltet sich das volle kräftige Aroma, der Hopfen tritt fruchtiger in Erscheinung und der Malz schielt in die würzige Richtung. Dabei stellt der Alkohol die Geschmacksnerven auf die Probe. Der Abgang endet schlüssig mit voluminösem Malz und würzigem Hopfen. Der kräftige, lang gezogene Nachgeschmack bringt zum weiterhin lieblich auftretenden Malz eine ordentliche Portion Würzigkeit, während der Alkohol leicht wärmend nachglüht. Der Hopfen tritt subtil bitter auf, ohne dabei jedoch seine anderen, aromatischeren Seiten gänzlich abzulegen. Was bleibt, ist ein kräftiges, stämmiges Bieraroma im gesamten Mundraum.
Das Märzen erscheint nicht sonderlich leichtfüßig, sondern spielt mit den von Einsteig bis Abgang variierenden Aromen. Insbesondere der kräftige Abgang sperrt sich gegen den lieblichen Antrunk, ein Genuss mit Bedacht ist gewünscht.
Fazit:
Das Weltenburger Kloster Anno 1050 liefert eine mehr als positive Gesamtvorstellung. Es ist in seiner Lieblichkeit klar als Märzen zu deuten, zieht den kräftig-würzigen Weg aber konsequent durch. Auf Hopfenextrakt wurde verzichtet, das Brauwasser hinterlässt zudem einen weichen Eindruck.
83% Rezension zum Weltenburger Kloster Anno 1050 von Bier-Klaus
Farbe kupfer. Schaum gemischtporig und wenig haltbar. Geruch malzig und nach Waldhonig.
Im Antrunk schwach rezent und vollmundig und wie im Geruch deutlich nach Waldhonig schmeckend, mit einer gewissen Bittere am Gaumen, die aber eher vom Malz herrührt als vom Hopfen. Sehr süffig und rund. Wenig gehopft.
36% Rezension zum Weltenburger Kloster Anno 1050 von Felix
ABV-Gehalt auf meiner Flasche bei 5,5%.
Farblich ein schönes dunkelgelb mit zarten Goldnuancen bei vorbildlicher Schaumbildung.
Im Duft ein ganz traditioneller Märzeneindruck, wie man ihn kennt und auch möchte, wenn auch etwas dünner. Süße Malze erwarten einen, die Noten zwischen reifer Frucht und Karamellzucker verströmen. Dazwischen stehen hier aber trotzdem noch getreidige Aromen und eine angedeutete Hopfung. Grundsätztlich ist das Bier leichter als andere Märzen, dabei aber nicht unbedingt weniger süß gehalten. Da gibt es vielleicht eine kleine Diskrepanz.
Im Aroma fällt die hervorkommende Hopfennote auf. Das Bier hat grundsätzlich eine starke Fruchtigkeit, ist dabei aber auch ein bisschen gärig bzw. trägt einen Hang zum Alkoholischen, was ich schade finde. Vielleicht wird dieser Eindruck aber auch nur durch die etwas zu beißende, plötzlich Bittere ausgelöst. Da kenne ich deutlich filigranere Vertreter. Mehr Malzsüße hätte dem Abhilfe geschaffen.
Der Körper ist fest und gedrungen, hat schon auch ein bisschen etwas Verkrampftes. Die Kohlensäure ist sehr rege, aber nicht unbedingt spielerisch, auch sie wirkt in gewisser Weise aufgesetzt und unorganisch.
Die zu direkte Bittere des Einstiegs kann sich im Abgang bekömmlicher zerstreuen, trotzdem bleibt eine unangenehm saure Beinote erhalten. Zum Schluss bügelt sich das Bier selbst gerade, kriegt aber nicht alle Falten heraus. Es vergeht lang, aber leider nichge gerade auf den angenehmsten Noten.
Das Anno 1050 Märzen der Weltenburger Brauerei ist ein Märzen, das mir weniger zusagt.
Es hat eine vollkommen solide Basis, trägt aber leider durchweg dieses oder jenes mit sich herum, das mir nicht passt. Obwohl es versucht Malz und Hopfen gegeneinander abzuwiegen, gelingt ihm das aromatisch nur wenig. Die Malze sind mir persönlich nicht voll genug - wenn auch fast schon zu süß -, der Hopfen walzt zu viel mit eher unangenehmer Bittere platt. Obwohl im Duft noch Noten von Zucker und Karamell zu erkennen sind, werden diese im Antrunk dann verschluckt. Überwiegen tut eine alkoholische und zum Teil metallische bis saure Fruchtbittere. Das empfinde ich höchstens als akzeptabel, aber längst nicht als feinsinnig. Auch eine satte Getreidigkeit funkt immer wieder dazwischen und liegt mir schwer im Magen. Trotz seiner Leichtigkeit fällt dieses Märzen deshalb eher weniger süffig aus.
Ich denke, dass viel an meiner Kritik auch persönlicher Geschmack ist, so mancher scheint diesem Bier ja etwas abgewinnen zu können. Auf mich jedenfalls macht es einen grundsätzlich eingefrorenen, versteiften Eindruck, als wolle es gern viel lockerer sein, als es dann letztlich wird. Es verstellt sich geradezu, um in die eher entspannte, hopfig-herbe Märzenschiene zu geraten, ist mir im Kern aber doch eher ein konservativer, wenig innovativer Vertreter. Es erscheint dadurch wie gewollt und nicht gekonnt und ist von vorn bis hinten ungenau und unstimmig, einfach überhaupt nicht komponiert.
Es wirkt lieblos und grobmotorisch.
83% anl. "Leading Beers" in Amberg 11/2013 von Weinnase
goldgelb mit orangeroten Reflexen; feinporige, kurz beständige Schaumkrone;
herzhaft, kräuterwürzig mit feiner Malznote;
schöner, frischer, malzbetonter Ansatz; auch hier kräuterwürzig, erfrischend, zurückhaltende Malzsüße, delikate Hopfenbittere, ordentlich stoffig; schöner, langer Nachhall mit zarter Bitternote. Prima!
82% Rezension zum Weltenburger Kloster Anno 1050 von woerdey
Die Farbe ist eine schöne Mischung aus einem kräftigen Gold und Rot. Im Aroma vor allem Karamell, im Hintergrund eine leichte hopfige Würze. Auch einen Hauch Früchte meine ich zu erschnuppern.
Der Antrunk ist frisch und hauptsächlich süß. Richtig gut wirds dann im Abgang: Erst süß mit leichten Röstaromen, dann spürbar bitter. So muss Märzen sein!
83% Rezension zum Weltenburger Kloster Anno 1050 von madscientist79
Ich bin ja schon ein Märzen-Fan. Dieses hier sieht auch schön dunkelgelb aus, wie es sich gehört. Leichter würziger Duft. Im Geschmack finde ich es aber eher untypisch.Weniger süß, dafür herber. Nichtsdestotrotz ein gutes Bier.