Ustersbacher Edel-Export
Privatbrauerei Ustersbach, Ustersbach, Bayern
- Typ Untergärig, Export
- Alkohol
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Hefetrüb
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Probier mal sagt kein Benutzer
Bewertet mit 41% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen
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44% Rezension zum Ustersbacher Edel-Export von Weinnase
sehr helles, eher schon blasses goldgelb; die Schaumkrone verschwindet sehr flott; auch sehr verhaltener, dabei etwas unklarer, würziger Duft (verschwindet ebenso schnell wie die Schaumkrone!);
sehr weicher, aalglatter Ansatz; wenig Spiel, eher recht fad; Süße die nicht von Hopfen abgepuffert wird; ein Nachhall kaum vorhanden. Eher ein (durchaus süffiges) Zechbier!
DLG Goldener Preis ! --- HOPFEN und MALZ, Gott erhalt´s;
irgendwie musste ich beim Genuss des Bieres auch an den Witz (kenn ihr den?) ...... "Pferd hat Zucker" denken.
38% Rezension zum Ustersbacher Edel-Export von Hobbytester
Das Bier riecht verwürzt und alkoholisch. Das ist nicht der Einstieg, für den ich Biere kaufe. Der Antrunk ist süß wie ein Malzbonbon. Das verzeihe ich höchstens Bieren mit mehr als 10%, nicht aber diesem. Nur mit Widerwillen teste ich das Edel-Export bezüglich seines Abgangs erneut. Der malzige Bonbongeschmack tritt intensiver auf, das ist wahrlich nichts Schönes. Der Nachgeschmack ist leicht säuerlich. Unan-gebrachte Bitterkeit schimmert leicht durch. Was soll man noch groß an Worten über diesen Pseudo-Starkbier-Körper verraten, er ist wässrig, verwürzt, zuckrig malzig und bitter. Die genannten Aspekte finden überhaupt nicht zusammen und wenn nichts mehr geht, setzt sich der Alkohol geschmacklich einfach durch. Normale gelbe Farbe trifft auf nicht lang bleibenden Schaum. Das Bier ist gar nicht süffig. Die Bitterkeit stört hier, weil sie in kein stimmiges Geschmackskonzept eingebettet ist. Das Bier hat so viel Kohlensäure, dass man es auch als Malzsprudel mit Schuss bezeichnen könnte, dieses Bild legt eine Geschmacksvorstellung nahe, die bei diesem Bier seine Entsprechung findet.
Fazit: Es ist mir nicht klar, warum diese Brauerei mit dem Reischenau Gold ein hervorragendes Exportbier und mit dem Edel-Export einen schlimmen Vertreter gleichzeitig führt. Ich kann dieses in aromatischer Hinsicht eher abenteuerlich disharmonische Getränk definitiv nicht weiterempfehlen, es erinnert mich an meine alten Vorurteile gegen Exportbiere im Allgemeinen. Das sind Vorstellungen, die Biere wie das Reischenau Gold zerstreuten.