Pfister 6,6er Bock
Brauerei Gasthof Pfister, Eggolsheim, Oberfranken, Bayern, Deutschland
- Typ Untergärig, Heller Bock
- Alkohol 6.6% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier
- Hefetrüb
- Probier mal sagt ein Benutzer
Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen
Probier mal
Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.
Du hast dieses Bier noch nicht bewertet
Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.
Aktuelle Bierbewertung
74% Grad wenn's gut wird, ist's schon wieder vorbei von CaptainFriendly
Hm, es muß auch Bock-Biere geben, die ein gesundes Mittelfeld bilden, damit andere glänzen können, die aber wiederum auch so gut sind, daß sie nicht unverdienterweise im Fuddel verschwinden - so eines ist der 6,6 Bock aus Weigelshofen.
Es ist ein typischer fränkischer Bock mit sehr dunkler Rotfärbung und schnell zerfallender bräunlicher Krone. Er riecht vorwiegend malzig, im Antrunk kommt eine leichte röstige Bittere hinzu, wodurch verhindert wird, daß das stark malzige Gesamtaroma zu süß wirkt. Der Bock ist vollmundig und leicht wärmend, zeigt aber nur hier und da dezente Hopfenakzente. Im Abgang kommt der üppige Malzkörper noch einmal zu seinem Recht und sorgt für einen seeehr langen Abgang.
Wie gesagt: Ein gutes Bockbier, dem es allerdings etwas an Wiedererkennungswert fehlt - dennoch wäre es ungerecht, ihn unempfohlen zu übergehen.
73% Rezension zum Pfister 6,6er Bock von Bier-Klaus
Bockbier Verkostung Pfister 6,6er Bock, Eichhorn Dörfleins Bockbier 7,0% ABV, Klosterbräu Bamberger Bockbier 7,0% ABV.
Der Pfister Bock hat eine dunkelrote opalisierende Farbe und wenig beigen, feinen Schaum. Der Antrunk beginnt gut vollmundig, man spürt schon hier, daß es sich um ein starkes Bier handelt. Der erste Geschmackseindruck ist sowohl röstig als auch alkoholisch bitter. Der Malzapparat ist nicht so stark, der Bock eher auf der hochvergorenen Seite, obwohl er natürlich eine gewisse Restsüße hat aber eben nicht zuviel. Im Durchgang fühle ich mich fast ein wenig an die Rumtopf Aromen belgischer Strong Ales erinnert aber nur ein bisschen. Der Abgang endet ziemlich bitter vom dunklen Malz.
Nach dem Reinfall mit der Pfister Craftbeer Linie freut es mich, dass wenigstens die klassischen Biere gelungen sind.