Köstritzer Spezial Pils
Köstritzer Schwarzbierbrauerei, Bad Köstritz, Thüringen
- Typ Untergärig, Pils
- Alkohol 5.5% vol.
- Stammwürze 11.1%
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier
- Hefetrüb
- Probier mal sagt kein Benutzer
Bewertet mit 50% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 2 Rezensionen
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53% Rezension zum Köstritzer Spezial Pils von Bastus
Ich muss Schluckspecht mal aufklären: Also, das ``Spezial´´bezieht sich wohl lediglich darauf das dieses Bier Kalorienärmer ist als übliches Bier. Kohlenhydrat reduziert und aller wahrscheinlichkeit nach für Diabetiker gemacht.
47% Was auch immer daran "Spezial" ist... von Schluckspecht
Mit belanglosen platingoldenen Etiketten auf der formschönen neuen Braunglasflasche reiht sich das Köstritzer Spezial Pils zu den anderen Massenbieren ins Getränkeregal ein - und fällt kaum auf. Der vertikal verlaufende dunkelgrüne Strich vermittelt jedoch eine Idee, dass Hopfenfrische im Inneren lauert. Und das Wort "Spezial" lässt im Hirn des Aspiranten Vorstellungen an eine herrliche Spezialität abseits des Mainstreams gedeihen. Wohlan denn...
Im Glas ergießt sich dann auch das typische Pils-Bild: Glänzend golden und glasklar filtriert. Die sich auftürmende weiße Schaumkrone sorgt zumindest im Zeittraffer für ein adrettes Mützchen - nach nur wenigen Augenblicken bleibt von ihr gar nichts mehr.
Nun gut, die Optik ist nicht maßgeblich, wichtiger ist der Geschmack. Also Riechkolben angesetzt und festgestellt: Es duftet nach würzigem Malz und etwas kantigem Hopfen. Eine fruchtige, grasige oder blumige Note vermisst man. Im Antrunk setzt das Spezial Pils auf milde Züge - sehr milde Züge. Innerhalb dieser Wässrigkeit baut sich nur sehr zögerlich die im Geruch erfasste Würzigkeit auf. In gleicher Manier gesellt sich der trocken-kantige Hopfen hinzu, der erstaunlich stumpf, leblos und billig wirkt. Der Körper verbleibt platt und fade, die im Antrunk noch aufgreifbare Frische ist verflogen. Diese Facettenlosigkeit setzt sich bis zum Abgang fort. Da sich die Hopfenbittere nicht weiter intensiviert und das Spezial Pils damit trotz immerhin 5,5 % vol. Alk. sehr mild bleibt, hat das Malz in seiner Getreidigkeit eine reelle Chance. Der verwendete Hopfenextrakt sorgt jedoch nicht für den erhofften edlen Genuss. Im Blindtest würde das edel auftretende Spezial Pils in seiner Belanglosigkeit wahrscheinlich gnadenlos durchfallen. Das Besondere ist hier das Ausbleiben jeglicher Besonderheit.
Bei aller negativer Kritik: Das Köstritzer Spezial Pils ist ein sehr umgängliches Pils ohne Extravaganz und in Süße wie Säure angenehm ausbalanciert. Es gibt jedoch keinen Grund, warum sich das Spezial Pils im Supermarktregal dominanter in den Blick rücken sollte.