Jever Pilsener
Friesisches Brauhaus zu Jever, Jever, Niedersachsen
- Typ Untergärig, Pils
- Alkohol 5% vol.
- Stammwürze 11.2%
- Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-12°C
- Biobier nein
- Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Probier mal sagen 26 Benutzer
Bewertet mit 68% von 100% basierend auf 73 Bewertungen und 44 Rezensionen
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80% Vom Fass richtig gut von Biermetal
Hier haben wir einen interessanten Pilsvertreter, der immer schon polarisiert hat. Für einige einfach nur bitter und für die anderen gerade herb genug. Schlanker Körper, Bitterhopfen dominiert, knackig herb. Dabei doch lecker und ausreichend süffig. Diese Bewertung ist allerdings für das frisch gezapfte Jever aus der Pilstulpe in meiner Lieblingskneipe; aus Flasche oder Dose fällt es dann doch deutlich ab und schmeckt eher langweilig wässrig-bitter. Größerer Unterschied zwischen Fass und Flasche als sonst üblich.
68% schlank von mindspider
Ich mag nordische Biere ohne Süße, und da ist Jever auf jeden Fall gut dabei. Dieses Bier hat, zum Glück, nach wie vor kaum/keine Süße und lässt sich dadurch (von mir) super trinken. Hat eine angenehm helle Farbe und eine durchschnittliche (im Vergleich zu heutigen anderen Industriebieren quasi beachtliche) Bitterkeit.
Körper ist sozusagen nicht vorhanden. Ordentlich hopfiger Geruch in der Nase, angenehme Bitterkeit im Mund und keine überschäumende Kohlensäure, dafür aber auch keine raffinierten Noten oder ablenkende Geschmackserlebnisse auf dem Weg in den Magen.
Neurdings habe ich allerdings häufiger einen unangenehm metallischen Geschmack beim Antrunk - diesen würde ich weniger auf die Zutaten als auf die Produktion zurückführen. Finde ich schade, hält mich auch immer mal wieder vom Kauf ab. Wenn man eine Charge ohne Metallgeschmack erwischt, ist es aber ein super süffiges Bier, das sich wunderbar auch in großen Mengen ;) trinken lässt.
27% Eines der schlechtesten Biere Deutschlands von Weserbergland_Chris
Hier stimmt außer der Farbe mal rein Garnichts. Geschmacklich landet es sogar noch hinter Paderborner. Nein, nein und nochmals nein....würde es nur dieses Bier auf Erden geben, würde ich lieber Apfelsaft und Co. trinken. Top 3 der schlechtesten Biere Deutschlands
73% Eine grandiose Bier - Persönlichkeit mit herbem Charakter von Bierus
Ich lernte das Jever Pilsener in einem Ostfriesland - Urlaub 1988 kennen.
Ein unbeschreiblich hopfiger frischer Duft machte sich breit, als die Bedienung mir das kugelig bauchige dünnwandige Glas mit 0,4 l Inhalt Jever Pils servierte.
Nach ein paar Schluck des Probierens, war ich sofort begeistert von der kompromisslosen Bitterkeit und geschmacklichen Ausgereiftheit dieser nordischen Biersorte.
Die Bezeichnung herb ist etwas untertrieben es macht sich an den Zungenrändern und im Mund eine beinahe metallisch wirkende Bitterkeit breit, die für eher malzige Biersorten bevorzugende Genießer wahrscheinlich sehr gewöhnungsbedürftig wirken wird, jedoch für Liebhaber des herb metallisch bitteren Genusses, des hohen Hopfen - Anteils eine besondere Empfehlung ist.
Für mich eine liebgewonnene oft gewählte Sorte.
75% Rezension zum Jever Pilsener von trinknurbier
Hopfen statt Hopfenextrakt, obwohl natürlich "industriell" behandelt. Sehr helle Farbe, wenig Aromen, schlanker Körper
Und das Beste:
Der Abgang, muss man mögen, kann man immer haben.
Wenig Kohlensäure, besser für den Magen - bilde ich mir ein...;-)
Nach Flens, die Nr. 2 für mich jenseits der handgebrauten, selbstabfüllenden, Familien geführten Mini - regional Brauereien.
80% Für Liebhaber herber Biere von Bierflasche
Wer auf einen herben Abgang steht, ist hier richtig. Kein Bier für Einsteiger oder Frauen. Ein Bier für echte Männer. Definitiv eins der besten Pilsner aus Deutschland für mich.
90% Jever ist inzwischen Standard... von PeedyX88
... bei mir zuhause im Kühlschrank!
Im Rahmen der Industriebiere wirklich empfehlenswert.
Wenn man auf ein herbes, frisches Bier steht, macht man mit Jever definitiv nichts falsch.
84% Fand ich schon besser von volker2931964
Jever Pilsener ist sicher kein schlechtes Bier. Fand ich allerdings schon besser. Mittlerweile bin ich allerdings durch entsprechende Biere verwöhnt bzw. anspruchsvoller. Z.Bsp. finde ich das Mashsee Beverly Pils deutlich besser.
Die Optik
Recht helles Pils. Optisch in Ordnung.
Der Geruch
Sehr würzig, hopfig und bitter. Weitere Aromen ?
Der Geschmack
Sehr hopfenlastig sprich bitter. Erfrischend und herb.
Der Abgang
Sehr würzig, bitter und hopfenlastig.
Mein Fazit
Unter den "Fernsehbieren" zumindest eines der Besseren. Kein Highlight, keine Offenbarung. Ein recht gutes Hausbier. Hat mir früher besser geschmeckt. Dinge ändern sich, vermutlich auch mein Geschmack. Ob ich es zum Testen empfehlen kann ? Warum nicht. Es gibt, nach meinem Geschmack nach, bessere und schlechtere Biere. Einen Fehler macht man mit Jever sicher nicht, ist halt auch hier Geschmackssache.
Zum Wohl.
Volker.
P.S. Mashsee Beverly Pils würde ich eher zum Testen/Probieren empfehlen. Ein tolles Bier.
83% Wie das Land so ..... von Kalleyeti
Jever ,ist von den ganzen Einheits Bieren noch das was am meisten heraus sticht . Es schmeckt sehr herb ,wer das mag der wird Jever Pils lieben . Kein Aufregendes Bier . Nichts ungewöhnliches . Aber gute solide Braukunst .
90% Ein herber Klassiker von Jeuni
Sehr leckeres und wirklich herbes Bier. Man muss es mögen.
85% Wer herbe Biere mag kommt hier auf den passenden Geschmack von Georg
Ein gut herbes gehaltvolles Hopfengetraenk
29% Eines der schlechtesten "Marken-Biere" von edike
Hat mir geschmacklich leider überhaupt nicht gefallen obwohl ich bitteres Bier an sich ganz interessant finde. Es hat einfach an allem gefehlt. Von mir leider keine Kaufempfehung.
52% Nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt hab. von BEGEISTERT
Der Einstieg war doch recht angenehm. Angenehm hopfig. Leider war das auch schon das beste an diesem Bier. Es ist schon sehr bitter im Abgang.
Der Körper war ganz gut leider zu kurz. Nicht mein Fall. Kein stimmiges Bier.
13% Ich bin echt enttäuscht und werde in Zukunft Jever Biete mei von Rockfort
Ich bin zutiefst enttäuscht, nachdem Glyphosat im Bier nachgewiesen wurde. Sage und schreibe 23,04Mikrogramm pro Liter. Ihr könnt in Zukunft euer Bier selber trinken, ich mit Sicherheit nicht wieder. Mein Vertrauen ist zerstört.
— Ein Pilsener der Spitzenklasse von chrisddorf85
Ein Pils was sich vom Einerlei der Massenbiere in höchstem Maße abhebt. Das nenn ich mal herb und dennoch süffig. Eines meiner Lieblingsbiere....Nicht zu vergleichen mit Wasserplörren wie Warsteiner (pfui)....Sehr empfehlenswert..Kein Einsteigerbier und nix für Warmduscher ;-)
90% Rezension zum Jever Pilsener von Hopfenkrone
Schön herb,einer meiner Favoriten unter Deutschlands Bieren!
75% Rezension zum Jever Pilsener von Fabierian
Prima balanciert, stark gehopft ohne zu übersäuern.
Ein klasse Pils, welches leider durch seine TV-Präsens Sympathiepunkte abgezogen bekommt.
57% Rezension zum Jever Pilsener von ChristianRunningMan
Von den großen Biermarken ein Pils-Klassiker. Der einprägsame Geschmack macht es eher zu einem Bier zum reinen Genuss, oder z.B. zum Grillen. Nach ein paar Flaschen schmeckt es aber nicht mehr so gut, dafür gibt es andere, die unbemerkter und harmonischer reinlaufen.
83% Das mit Abstand beste Industrie-Pils von Blueshawk
- blass-goldgelbe Farbe mit leichter schnell zerfallender Schaumbildung
- bereits im Geruch kommt die starke Hopfenbitternis zum Vorschein,
verbunden mit einer leichten grasigen Beigabe
- passende Carbonisierung
- geschmacklich dominiert die Hopfenbitternis alles andere
- auch Abgang kommt dann außer Hopfen nichts Neues mehr hinzu
61% Feinherb? Friesisch Herb! von Schluckspecht
Auf dieser Seite angemeldet zu sein, ohne das Jever Pilsener getestet und bewertet zu haben, ist wie nach Köln zu fahren, ohne sich den Dom anzuschauen. Richtig, es macht keinen Sinn, darauf zu verzichten. Denn prinzipiell ist das "friesisch herbe" Jever ein Eckpfeiler der deutschen Bierkultur und ein, wenn nicht der, Repräsentant des norddeutschen Stiles.
Etwas Federn muss das Bier bei der Optik lassen: So blass, wie es auftritt, könnte es auch fast ein Radler sein. Das helle Strohgold ist nicht ganz mein Fall. Mit an Bord ist eine angeregte Karbonisierung und mittelstabiler Schaum. Aus der Flasche duftet es noch exzessiv hopfengrasig, doch einmal eingegossen, entfalten sich auch brotige Aromen, die dem Friesen-Pils gut zu Gesicht stehen. Es riecht edel und markant.
Ohne übertriebener Aromenflut steigt das Pils sprudelig und vergleichsweise trocken und mild mit leichter Vanillenote ein. Im vorderen Drittel stört mich eine starke Metalligkeit. Der Körper besitzt eine schöne Hopfen-Malz-Balance - er ist trotz der übereifrigen Hopfengrasigkeit gar nicht mal übermäßig schlank. Aber woher kommt dieser schale Anflug? Es scheint fast so, als würde das Jever Pilsener protestieren, dass es in ein Glas gegossen worde, wo es doch üblicherweise direkt aus der grünen Longneckflasche getrunken wird. Vanillig süße Akzente zwischenzeitlich sorgen für gewisse Unstimmigkeiten. Der Höhepunkt ist für mich der grasig-herbe Abgang mit harziger Kräuternote. Es schmeckt ein wenig nach Hopfenextrakt, aber dieser wurde laut Etikett nicht verwendet.
Generell mag ich herbe Biere und so ähnlich wie das Jever Pilsener sollte jedes Pils sein. So ähnlich, wie gesagt. Ich wüsste nicht, warum ich stattdessen aber nicht das deutlich günstigere Wicküler Pilsener nehmen sollte. Nachdem ich es näher unter die Lupe genommen habe, büßt das Jever doch einiges an Glanz ein. So erscheint es mir - trotz gewisser Charakterzüge - ziemlich durchschnittlich. Frisch vom Fass kurz hinterm Deich sieht die Sache aber bestimmt wieder anders aus...
95% Ein Referenzklassiker von Bierschwamm
Am "Jever" streiten sich sicher die Geister. Ich finde es gut so, wie es ist. Und zwar hopfenbitter mit starker Kopfnote und deutlichem Nachgeschmack, schlankem Körper, fast keiner Süffigkeit und viel Frische. Wer ein bitteres Bier mit Zitronennote will, kann ja zu den vielen (durchaus auch bitteren) Pale Ales greifen, die es mittlerweile gibt. Und Flens hat einen besser ausgebauten Körper und mehr Tiefe bei etwas weniger Bitterkeit, wenn es darum geht. Ich finde gerade gut, dass das Jever neben der Bitternote keine weiteren Geschmackskomponenten eingebracht hat und dass es nicht tief-whiskyartig-breit ausgebaut ist, wie viele stärkere Bitterbiere, vor allem aus dem Ausland. Dadurch, dass es so schlank ist, kann man auch mal 2-3 Flaschen trinken, ohne gleich im Boden zu versinken vor Müdigkeit. Für mich ist dieses Bier im Pilsbereich absolute Referenz, auch wenn ich verstehen kann, dass viele Biertrinker eher zu etwas Ausgewogenerem greifen. Für mich ist Jever immer die ideale Wahl, egal zu welchem Anlass...!
94% Rezension zum Jever Pilsener von Freiberger
Wenn Bier, dann Pilsner.
Wenn keins aus Böhmen, dann ein norddeutsches.
Wenn kein Flens, dann ein Jever.
Das ist meine Wertigkeit beim Bier.
Schon beim Entkapseln der Ampulle verbreitet sich der Hopfengeruch, welcher sich dann beim Einschenken ins Glas nachdrücklich ins olfaktorische Gedächtnis einprägt.
Wunderbare goldgelbe Farbe (nicht zu böhmisch... äääh dunkel), guter, wenn auch nicht sehr langanhaltender Schaum, sprudelt munter drauflos, macht sofort Lust, sich hinein zu stürzen.
Und so geschehen öffnet sich der Himmel für jeden Freund herber nordischer Braukunst - wunderbar weich im Antrunk, dennoch sofort mit dem Bitterhopfen gnadenlos zupackend, einen sehr gut ausgewogenen Körper präsentierend, welcher das Malz nicht verbirgt und sogar ein paar süßliche Noten mitliefert.
Wenn man meckern will, kann man das immer.
Eine Nuance an Aromahopfen wäre kein Fehler, die Kollegen im nicht sehr weit entfernten Stralsund experimentieren da mit ihrem "Störtebeker" ebenso munter wie erfolgreich drauflos und geben ihren Pilsner da noch ein paar fruchtige Citrusnnoten bei.
Könnte ich mir beim Jever auch sehr gut vorstellen, MUSS aber nicht sein!
Der Höhepunkt dann der Abgang ;-) , der weiß sich in Erinnerung zu halten und in der Tat kann man da sogar noch einen leicht rauchig-harzigen Beigeschmack bemerken, welcher noch der Pfiff dieser Komposition ist.
Referenzbier für Männer, so muss man das machen - lang anhaltender, starker Applaus!
78% Rezension zum Jever Pilsener von Bastus
Lange ist es her, und heute darf es mal was ordentlich hopfiges sein.Da kommt die friesische Bitterkeule genau richtig.
Die einen findens bääääh und die anderen schwören drauf. Schauen wir mal: Im Glass helles gelb. Der Schaum ist nicht so doll, etwas grob, hält nicht besonders lange.Der Geruch ist getreidig schlank, sehr frisch hopfig, etwas muffig fruchtig.Der Antrunk gefällt ganz gut.Schlank und trocken-hopfig, nicht wässrig,getreidig malzig und gut harzig.Im Abgang haut der Hopfen gut rein.Find ich super!
Ich hab hier irgendwas von Hopfenextrakt gelesen.Aber davon sehe ich nix auf der Rückseite.Der Hopfen ist natürlich dominant aber nicht unangenehm pelzig oder metallisch.Ich kann mich nicht beklagen, ich wollte was frisches und herbes und hab es auch bekommen.Prost!!
88% Rezension zum Jever Pilsener von Bierdimpfi
friesisch herb. das triffts wohl so ziemlich. diese herbe macht einfach süchtig. es ist aber nicht so das die herbe unangenehm lange und pelzig auf der zunge liegen würde. sehr erfrischend. gute textur. überaschend süffig. mein lieblingspilsener. kann ich nur empfehlen
50% Nicht mein Fall! von LordAltbier
Der Antrunk ist fein-herb und auch recht spritzig, noch nicht wirklich bitter. Der Mittelteil prickelt ordentlich auf der Zunge und ist sehr hopfig-spritzig mit ein paar feinen Bitter-Noten. Der Abgang ist dann erstmal fein-herb aber es schlägt dann schlagartig in eine kräftige Hopfen-Bittere um. Fazit: Friesisch Herb trifft es gut, mein Fall ist das Bier nicht da ich kein großer Fan von recht bitteren Bieren bin aber ich hab das Bier schlimmer in Erinnerung und ich muss sagen: Mann kann's trinken! Aber mein Fall ist es trotzdem nicht...
81% Da freut sich der Hopfenfreund! von Hopfenfreund
Grüne Flasche, leider. Das Etikett schick, wenig Text.
Die Farbe des Bieres ist hell, nichts besonderes. Der Schau ist nicht stabil und gefällt mir gar nicht. Punktabzug!
Anfang, Mitte und Abgang schön herb. Dafür gibts Pluspunkte :)
Aber ich schmecke auch eine schöne Fruchtnote. Daher eine gewisse Süffigkeit.
88% Wie das Land so die Frauen äh das Jever von daddy_o
Mein Bier.
Allerdings ertappe ich mich immer öfter dabei am Büdchen nach einem Beck's zu greifen. Warum? Ich denke weil, wie in Köln üblich, ein halber Liter Jever einfach nicht so schnell läuft. Es ist eins zum abends vorm Ferseher oder beim Grillen zu genießen. Eben schnell als Vorglühbier auf dem Weg nicht das Richtige.
Mittlerweile trinke ich jedes Bier aus einem 0,2 Kölschglas oder 0,2 schmales Pilsglas. Die typische Tulpe schon lange nicht mehr. Das Glas ist nicht unerheblich in der Geschmacksfindung. Für mich ist das Jever ein richtig gutes Bier aus dem Glas. Als Bier aus der Flasche eher nicht.
68% Kompromisslos herb von deadparrot
Das Jever sieht im Glas ein bisschen blass, aber immer noch pilstypisch goldgelb aus und verbreitet einen hopfenlastigen Geruch. Schon auf der Zunge merkt man, dass es dieses Bier mit dem Etikett friesisch herb ernst meint. Was kann ich über einen Körper sagen, der so äußerst schlank gebaut ist, dass er einen fast nur direkt zum ultraherben Abgang leiten möchte, ohne selbst groß bei aromatischen Nuancierungen zu verweilen? Das Jever schmeckt leicht grasig, getreidig, vor allem aber so radikal trocken und herb wie wenige andere Biere dieser Brauart. Es hält sich nicht lange mit komplizierten würzigen Geschmackskomponenten auf. Die Bitterkeit kommt, anders als bei vielen Vertretern der Konkurrenz, nicht erst im Abgang zum Vorschein, sondern springt einen förmlich an. Vor allem aber klingt sie eine gefühlte Ewigkeit am Gaumen nach. Sie wirkt dabei trotzdem nicht aufgesetzt. Das ist natürlich recht eindimensional, aber es funktioniert. In puncto Süffigkeit bin ich mir nicht sicher: Einerseits ist dieses Pils so schlank und unkompliziert, dass man es gut wegtrinken kann, andererseits steht die heftige Bitterkeit der Süffigkeit doch im Weg. Das Jever ist das Musterbeispiel eines herben norddeutschen Pils es geht natürlich aromatisch raffinierter und balancierter, aber dieses Bier ist unverwechselbar, so wie es ist.
64% Das nenn ich mal friesisch von Knalle
Die Werbung hält was sie verspricht : Friesisch herb.
Schöne Farbe und perfekt Krone im Glas. Geruch: Der Hopfen springt schon fast aus dem Glas !
Antrunk recht frisch, eigentlich sehr lecker dann kommt der Hopfenkick. Das nenn ich mal herb. Ich find es mal lecker und dann wiederum bekomm ich es nicht runter. Aber mehr als eine Flasche pack ich nicht. Mehr geht nicht. Die Süffigkeit geht aufgrund des großen Hopfengehaltes flöten.
Aber im ganzen ein wirklich gelungenes Bierchen aus dem hohen Norden. Da kann sich Becks oder Flens mal eine Scheibe abschneiden.
68% Friesisch herb... von Biergroßmeister_Kevin
Optik: Golden mit Hang ins gelbliche, optisch ein wenig zu sprudelig. Die Schaumkrone ist recht grobporig, und fällt schnell bis mittelschnell wieder zusammen.
Einstieg: Der Geruch ist stark hopfig, was bereits auf die "friesische Herbe" hinweist. Der Antrunk ist für ein Bier welches diese Ansprüche stellt doch recht zurückhaltend und mild.
Körper: Auch recht schlank, doch besitzt der Körper eine gewisse Würze, neben einer sehr schwachen süßlichen Malznote. Insgesamt zeigt der Körper doch schon Ansätze einer angenehmen Herbe und Bitterkeit.
Abgang: Beim Abgang ist lediglich der Bitterhopfen herauszuschmecken. Er verleiht dem Abgang eine charakteristische Herbe, quasi eine friesische Herbe. Diese Herbe bleibt auch über einen sehr langen Zeitraum erhalten, auch wenn man das Bier bereits runtergeschluckt hat, bleibt der herb-bittere Nachgeschmack erhalten.
Fazit: Das Jever aus der Flasche ist ein recht abgenehmes Bier der herben Sorte. Das gezapfte Fassjever hingegen empfand ich als deutlich herber, und schon fast nicht mehr trinkbar.
73% Rezension zum Jever Pilsener von Bier-Klaus
Das letzte Mal als ich ein Jever aus der Dose bekam, konnte ich es fast nicht zu Ende trinken. Deshalb verkoste ich nochmal eine Flasche, um eine objektivere Bewertung abgeben zu können.
Das Bier glänzt goldgelb und ohne jede Trübung. Darüber eine enorme, grobporige Schaumkrone, die schnell in sich zusammenfällt. In der Nase leicht malzig und bitterer Hopfen. Das Jever beginnt mit einem schlanken Antrunk und wenig rezent. Der Körper behält sich trotz der Schlankheit eine gewisse Malzsüße, es prickelt auch leicht rezent am Gaumen, ich könnte ausnahmsweise noch ein wenig mehr Kohlensäure vertragen. Im Nachtrunk im Vergleich zu den meisten Kollegen aus der Fernsehbierbranche ganz gut gehopft, allerdings nur Bitterhopfen ohne Kräuter- oder sonstige Aromen aus überwiegend Hopfenextrakt (laut Etikett).
Fazit: gut, dass ich es nochmal probiert habe, während es aus der Dose komplett durchgefallen wäre, ist es aus der Flasche ein durchaus trinkbares Pils und endlich mal eines mit schlankem Körper und spürbarem Hopfen.
77% Ein Hit bei den Herben von Massingasetta
Sehr gutes Herbes Bier. In der Kategorie Herbes Bier sehr weit vorne. Farbe und Aussehen sind formidable, der Einstieg ist gut und ein balanciertes stimmiger Körper. Der Abgang ist bei herben Biere meist gut und hier ist es auch so bei Jever.
55% gar nicht mehr so herb wie früher von beagleralf
Früher war Jever für mich der Inbegriff eines herben Bieres. Mittlerweile nähert sich mein bisher geliebtes Jever dem gängigem Allerweltsgeschmack an, leider. Klar schmeckt es noch ein wenig wie gewohnt, aber der bisher ausgeprägte herbe Geschmack ist für mich eher wie eine Erinnerung an alte Zeiten. Das Schlimme ist, bei vielen Produkten wird ja ständig der Geschmack an den angeblich heutigen Geschmack angepasst. Süsses darf nicht mehr so süß sein, so eben bittere Biere doch bitte nicht mehr so bitter. Was für ein Verlust. Angeblich soll das Fassbier noch wie früher schmecken und unser letzter Nordseeaufenthalt gibt dem zumindest für mich subjektiv recht. Selbst das Dosen-Jever war noch herber und hatte zu meiner Verwunderung selbst aus der Dose direkt gut geschmeckt. (Ganz ehrlich, ich habe immer Dosenbier gemieden auch wegen des Blechgeschmacks/-geruchs beim Trinken direkt aus der Dose).
Allerdings muss ich sagen, dass selbst mein Vater als überzeugter Jevertrinker von der Geschmacksänderung nichts gemerkt hat. Manchmal glaube ich aber auch, dass die Leute einfach in Erwartung an einen bestimmten Geschmack diesen auch haben, auch wenn man heimlich in eine bestimmte Flasche einfach ein anderes Bier einfüllen würde heimlich. Aber das wäre ein anderes Thema....
Also bin ich nun auf der Suche nach noch übriggebliebenen herben Biere. Wird wohl nicht einfach.
52% Rezension zum Jever Pilsener von Weinnase
blasses gelb; gut beständige, vorwiegend feinporige Schaumkrone;
herbwürzige, aber auch grasige, getreidige Nase; etwas dumpf;
sehr schlanker Ansatz; dann ordentlich herbe Würze; kurz darauf abfallend (leer); zum Nachhall hin dann sehr bittere (Hopfen??) Note. Insgesamt sehr schlank (es fehlt irgendwie Substanz); nicht sehr ausgewogen.
43% Rezension zum Jever Pilsener von Schmallo
Friesisch herb steht drauf und es hält was es verspricht. Die Farbe noch ansprechend hell gelb, Krone stabiler der Duft jedoch schon sehr hopfig mit feiner würze. Der Antrunk spiegelt das hopfige wieder worauf sich prompt ein sehr herber Geschmack entwickelt was nicht jedermanns sache sein wird. Die würze bleibt bis zum ende genauso wie das herbe vom Hopfen und für mich von Süffigkeit kaum eine Spur. Jever muss man mögen wer es herb braucht ist hier richtig.
40% Der Name hält was er verspricht... von Mariendorfer
...friesisch herb und der Name ist Programm. Für meinen Geschmack ist das Jever einen ordentlichen Tick zu herb und gleichzeitig nicht wirklich spannend vom Geschmack. Einstieg und Abgang hinterlassen bei mir keinen bleibenden Eindruck, werde in Zukunft einen großen Bogen um das Nordlicht machen. Aber es gibt ja glücklicherweise genügend Alternativen
66% Durchaus ein Maßstab für ein gutes Pils von Hobbytester
Nur der Geruch kündigt schon die extreme geschmackliche Härte des Abgangs an. Er ist so fantastisch, das man viel Zeit allein damit verbringen könnte. Der Antrunk gestaltet sich mineralwasserartig. Das Bier dürfte Rekordhalter in puncto geschmacklicher Langlebigkeit sein, man hat den Eindruck, dass es lang nach dem Trinken immer noch bitterer wird. Das, was der Hersteller "friesisch herb" nennt, ist eine Überbetonung der Hopfenaromen, die hier beim Abgang die Geschmacksnerven knallhart und schonungslos erwischt. Das könnte als vernichtend verstanden werden, nur darum geht es gar nicht. Das Bier zieht seine charakteristische Unverkennbarkeit gerade hieraus! Respekt! Dem Körper lässt sich allenfalls der Vorwurf machen, dass es kaum Vorwarnungen gibt. Die Differenz zwischen Einstieg und Abgang ist so enorm wie bei wenig anderen Bieren. Die Bitterkeit deutet sich nur über den Geruch an. Der schlankste Pilskörper, den ich überhaupt kenne, liegt hier vor, und das norddeutscheste Bier von allen! Unendliche Bitterkeit wird vermittelt und so viel Kompromisslosigkeit verdient größte Anerkennung! Kräuteraromen sind letztendlich jedoch auch mit im Spiel. Es handelt sich also nicht um eine fade Bitterkeit. Die Färbung stellt ein sehr blasses Gelb dar steht in Verbindung mit lang anhaltendem Schaum. Dieses Bier ist süffig, weil man diesen verrückten Geschmack immer wieder erleben will! Bitterkeit = Jever Pilsener
Fazit: Im direkten Vergleich schlägt das Veltins das Jever sogar im Antrunk. Aber der Abgang ist mir persönlich am allerwichtigsten und bei diesem aus tausenden von Bieren sich herauskristallisierenden Geschmack macht dem Jever niemand etwas vor. Das hier ist der Laphroaig unter den Pilsenern. Wenn man Jever einmal schätzen gelernt hat, will man kaum ein anderes Pils mehr, außer vielleicht gelegentlich zur Abwechslung ein Veltins oder ein Wernesgrüner!
80% Rezension zum Jever Pilsener von Licherpils
beim jever steht die blume sehr lange.dies ist bei hopfenbetonten bieren sehr oft so.der erste schluck ist zuerst sehr mild.die herbe kommt dann im abgang sehr langsam aber kräftig.beim jever entwickelt sich die herbe erst im nachgeschmack.beim flensburger zb ist die herbe sehr direkter.jever ist ohne zweifel eins der herbsten und besten pilsbiere,die deutschland zu bieten hat.es ist fast ferfekt.
57% Rezension zum Jever Pilsener von Felix
Also optisch ist das klassisch-friesische Jever Pilsener schon irgendwie...hässlich. es ist sehr hellgelb und etwas blass mit nur kleiner, dünner Schaumkrone. Aber ich habe auch schon schlimmeres im Glas gesehen, geht also noch durch.
Im Geruch kommt einem direkt ein kräftig grüner Hopfen entgegen, dessen Bitterkeit beinahe schon etwas platt und breitflächig wirkt. Ist das Bier auch gut gekühlt verhält sich dieser Duft aber sehr angenehm, dennoch würzig und kräftig. Ich mag es gern.
Im Antrunk macht sich sofort eine feine Zitrusnote breit, die sehr frisch daherkommt. Dahinter ist schon im Antritt ordentlich Hopfen und gleich schwingt Bitterkeit mit. Noch wirkt sie nicht sehr stark, baut sich aber im Laufe des Trinkens (vor allem von des Trinkens mehrerer Jever-Flaschen nacheinander) immer weiter aus. Viel kommt an Aroma aber nicht mehr hinzu.
Sehr Körper ist sehr leicht, für mich ist das schon wässrig, das erhöht jedoch die erfrischende Wirkung.
Im Nachtrunk kommt dann in besonderem Maße die immense Pflanzlichkeit hervor, das Bier wird bitter und etwas plump, da hätte meinem Geschmack nach noch mehr mit feineren Nuancen gearbeitet werden können. Aber mal ehrlich, Jever gehört der Radeberger-Gruppe an, mehr kann man einfach nicht erwarten.
Ich finde jedoch, dass das Jever Pilsener im Vergleich zu so ziemlich allen anderen Mainstream-Bieren aus den deutschen Supermärkten unheimlich gut abschneidet und eigentlich jedes andere Pilsener hinter sich lässt. Wie schon ein Verkoster vor mir sagte: Unter den Standardbieren auf jeden Fall noch das charakteristischste. Ich gestehe auch, ich mag Jever sehr gern, wenn es mal wirklich unkompliziert sein soll, mein Bier für die gesellige Feier, das ich auch immer wieder gern aufmache.
Um noch ein Wort zur Bitterkeit zu verlieren: Man merkt schon, dass das Jever bitterer ist, als die anderen deutschen Pilsener, deutlich finde ich diesen Unterschied aber nicht, da er mir erst wirklich beim Parallel-Tasten aufgefallen ist. Nun erkenne ich ihn zwar auf Anhieb, anfangs hatte ich mit diesem Mythos Jever sei unzumutbar bitter dann aber doch schon meine Problemchen. Insgesamt ein deutlich herberes Bier, aber keine Granate, noch immer angenehm. Die Kombination von Herbe und Frische, wenn es kalt ist, verleiht dem Bier aber seinen wahren Wert, sie macht es wunderbar leicht und unkompliziert ohne dabei allzu deutlich werden zu lassen, aus welchen Braukesseln es stammt. (Dennoch Vorsicht: Nach mehreren Flaschen Jever bleibt die Bitterkeit dann doch auf erstmal unbegrenzt scheinende Zeit am Gaumen haften und man glaubt, eine Topfpflanze gegessen zu haben)
Insgesamt ein schönes deutsches Pils, das einen ersten, großen Schritt in das hineinbewegt, was ich gern immer an Pilsenern sehen würde, vielleicht etwas einseitig und auch nicht ganz fein gearbeitet, dennoch ein einfach gelungenes Alltagsbier.
57% Rezension zum Jever Pilsener von wavebush
leider nicht mehr so stark gehopft wie es früher einmal war! Dieses ist auch der Grund, warum das Jever nur noch ein durchschnittliches Bier ist. Danke dafür :-((
66% Rezension zum Jever Pilsener von woerdey
Das Bier zeigt zunächst eine ansehnliche goldgelbe Farbe, gegen das Licht gehalten wirkt das ganze dann jedoch etwas zu wässrig. Das Aroma macht einen frischen Eindruck. Zitrone lässt sich erschnuppern aber auch eine Apfelnote schimmert leicht durch. Im Hintergrund macht sich eine sortentypische malzige Süße bemerkbar.
Sortentypisch ist dann auch der Einstieg, nämlich getreidig und süßlich. Der ordentlich lange Abgang ist dann sehr herb und trocken, allerdings könnte das Jever hier etwas mehr Geschmack vertragen. Der Körper ist sehr schlank, wie das bei einem norddeutschen Pils üblich ist. Vielleicht ist er in diesem Fall aber eine Spur zu schlank geraten, wenn man die Bitterkeit des Abgangs bedenkt.
Insgesamt ist das Jever Pilsener aber ein recht ordentlicher Vertreter seiner Art und wohl noch das charaktervollste der "Mainstream-Biere". Für mich ist dieses Bier zudem das vielleicht beste Beispiel dafür, wie eine bestimmte Situation ein Bier noch viel besser schmecken lassen kann, oder umgekehrt ein bestimmtes Bier einen schönen Augenblick noch veredeln kann. In diesem Fall habe ich da folgende Situation vor Augen:
Ich sitze an einem lauen Sommerabend auf einem Deich an der Nordseeküste und blicke über den Strand und das sanft rauschende Meer hinaus in den Sonnenuntergang. Dazu dann ein Jever Pilsener, und ich bin wunschlos glücklich.
Hätte ich in dieser Situation meine Bewertung durchgeführt, so wäre sie wohl um einiges höher ausgefallen.
67% Rezension zum Jever Pilsener von Vintner
Ein Bier das die Bezeichnung "herb" noch verdient.
Bis auf die etwas blase Farbe gibt es an diesem Bier wenig zu bemängeln.
56% Rezension zum Jever Pilsener von Tarfeqz
Dieser spritzige Geruch, der leicht nach Zitrone riecht, lädt quasi zum Biertrinken ein. Es ist wirklich ein wenig zu herb aber die K-Grenze wurde nicht überschritten. Die Bitterkeit ist aus zu halten. Der Körper ist für mich zu schwach. Da hätte man an der Würze nicht sparen sollen.
64% Rezension zum Jever Pilsener von Robert
Ein angenehm zitroniger Geruch.
Ein typischer Vertreter der norddeutschen Pilsener. Sehr herb und trocken. Leider sticht diese herbe Note den etwas zu flachen Koerper aus, was ebenfalls ein typisches Merkmal der norddeutschen Pils-Varianten ist.
Wer sehr herbe Biere mag ist mit dem Jever Pils auf jeden Fall sehr gut beraten.