Gänstaller Bräu Franz-Xaver-Gänstaller Smoked Märzen
Gänstaller Bräu, Hallerndorf, Oberfranken, Bayern, Deutschland
- Typ Untergärig, Rauchbier
- Alkohol 5.6% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier
- Hefetrüb
- Probier mal sagen 2 Benutzer
Bewertet mit 94% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen
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100% Endlich mal 'nen Gänstaller erwischt von CaptainFriendly
Gekauft in der Bierothek Fürth.
Die meisten Beschreibungen auf der Flasche sind in Englisch gehalten, was wundert's, wenn man weiß, daß der Meister vorrangig für den internationalen Markt produziert. Man überlege: Ein weltweit begehrter fränkischer Exportartikel, und ich als Franke kenne ihn nur vom Hörensagen - das kann ja wohl nicht sein. Also mal sehen, was der Gänstaller rauchtechnisch kann:
Erstmal ist es ganz dunkler Bernstein für die Augen mit haufenweise Schaum, bereits beim Öffnen macht sich Rauchgeruch breit, im Antrunk setzt sich das Rauchmalz sofort an den Geschmacksknospen fest, kommt aber nicht so kantig wie z.B. das Schlenkerla daher, weil hinter dem Rauch fruchtige Akzente ein Gegengewicht bilden. Man spürt, daß hier ein Künstler am Werk ist, der es mit der feinen Klinge kann.
Der '"Xarre" ist nicht ganz so süffig wie das "Räucherla" vom Hummel, aber dafür ein Bier zum Darübernerden (auch Analysieren genannt) und Genießen - Franken, Deine Rauchbiere!
89% Rauchbier zum Niederknien von Bier-Klaus
Getrunken im Café Eckerts in Bamberg.
Das FXG ist bernsteinfarben und sehr trüb. Bedeckt wird es von einer großen cremefarbenen Krone. Vom Schaum bleibt nach schon kurzer Zeit nur ein kleiner Rest übrig. Vom Geruch her könnte man das Bier mit dem Schlenkerla verwechseln, weil es intensive Rauch- und Schinkenaromen hat. Der Einstieg überzeugt durch eine samtweiche Textur und eine ölige Konsistenz. Das Bier ist vom Faß, die Rezenz dementsprechend gering. Auch im Geschmack geht das FXG eher in Richtung Schlenkerla als Spezial, was der Geruch schon vermuten ließ. Aber anders als das Schlenkerla hat es einen ordentlichen Malzapparat mit einer deutlichen Restsüße, die die Rauch- und Schinkenaromen hervorragend einbettet. Insofern erinnert es ein wenig an diverse Rauchböcke. Im Nachtrunk bietet es sogar noch dezent herbe Hopfenaromen.
Eine super Komposition, ein Rauchbier zum Niederknien!