Camba Bavaria Paragraph 14
Camba Bavaria, Bayern, Deutschland
- Typ Untergärig, Export
- Alkohol 5.5% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier
- Hefetrüb
- Probier mal sagen 6 Benutzer
Bewertet mit 85% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 5 Rezensionen
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91% So muss Frischhopfenbier (und sollte Gesetz werden)! von CaptainFriendly
Dieses - wie es auf neudeutsch heißt - Wet Hop Pils liegt mit 33 IBUs im normalen Pils-Bereich. Es wird mit Pilsner, Münchner und Carapils-Malz und Bayerischer Lagerhefe gebraut (toll, wenn die Jungs ihr Etikett so informativ gestalten) und mit Tradition, Select, Hersbrucker Doldenhopfen und Select-Dolden gehopft.
Der Paragraph 14 ist blaßgolden und leicht trüb. Er duftet grasig und hopfig, der Schaum ist ziemlich flüchtig. Der Antrunk gestaltet sich standesgemäß spritzig und man schmeckt den frischen Hopfen sofort geradezu heraus. Der Körper ist für ein Pils bemerkenswert kräftig, was bei 5,5 Vol.-% nicht verwundert, auch im Abgang glänzt der Hopfen mit mehr Aroma als Bittere.
So stelle ich mir einfach ein Pils vor - nicht übertrieben bitter, aber auch nicht "typisch fränkisch-lau" (da machen uns die Oberbayern gerade wirklich was vor). Ab sofort ist der Paragraph 14 eines meiner absoluten Lieblings-Pilsner. Sedat, bitte nächstes Jahr auch wieder bestellen!
83% Wunderbar spritziges Sommerbier von eddyelch
Mit seinem grünlich-gelben Stich hat dieses mit erntefrischem Hopfen gebraute Bier eine interessante Farbe. Obenauf bildet sich eine kräftige mittelfeinporige Schaumkrone. Ein frischer zitronig-grasiger Sommerduft strömt mir entgegen. Antrunk fruchtig. Limone legt sich auf meine Zunge. Der Mundraum wird erfüllt von einem sprudeligen Zitronengeschmack, fast schon limonadig. Im Nachtrunk leicht säuerlich, etwas Bittere legt sich auf Zunge und Rachen. Insgesamt ein wunderbar leckeres spritziges Sommerbier.
76% Rezension zum Paragraph 14 von barley
Schon lange hatte ich nicht mehr das Vergnügen das §14 zu genießen. Nach kurzer Recherche bin ich mir nicht schlüssig, ob es ein Grünhopfen- oder "nur" Hopfendolden-Bier ist. Egal, jedenfalls werden ganze Dolden verwendet.
Das zeichnet natürlich, wie die Vorgänger schon erwähnt haben, den markanten Geruch nach Kräuterwiese und ähnlichem aus.
Im ersten Moment hat mich die doch deutliche Bitterkeit in Kombination mit leichter Säure etwas enttäuscht, weil die Bitterkeit recht kantig ausfällt.
Aber das Bier wurde mit jedem Schluck besser, milder und ausgewogener. Süßliches konnte ich nicht feststellen, aber vielleicht hat sich das Bier auch im Laufe der Zeit in der Flasche etwas gewandelt, da die Hopfenernte ja nun doch schon einige Zeit her ist.
Hinten raus jedenfalls hält sich die runde und doch sehr markante Hopfung sehr lange und hinterlässt einen sehr schönen Gesamteindruck!
74% Der Kräutertee unter den Pilsnern von FBier
Quittengelb, leicht getrübt, schöne Blume. Das Bier riecht stark nach Hopfen, Kräutern und Gras. Im Antrunk mischen sich dann sehr harmonisch eben jene stark grasig-kräutrigen Hopfenaromen mit einem süßen, aber nicht zu kräftigen Malzkörper. Im Abgang dominiert dann klar der Hopfen jedoch mehr in aromatischer Hinsicht, denn die Bittere ist zwar vorhanden, hält sich aber erstaunlich zurück. Hier gesellen sich noch ein Tee-artiges Aroma hinzu. Eigentständig, sehr harmonisch und süffig. Gerne wieder. Übrigens wird das Bier auch von der Brauerei als Pils bezeichnet.
100% Junghopfen-Bier von Bier-Klaus
Das Paragraph 14 ist ein Junghopfen-Bier.
Dazu die interessante Story wie es zu dem merkwürdigen Namen kam: eine Mitarbeiterin der Camba kommt aus dem Hopfenanbaugebiet um Tettnang und der Paragraph 14 in ihrem Arbeitsvertrag regelt, dass sie zur Hopfenernte jedes Jahr einige Wochen frei nehmen kann. Wenn's nicht stimmt ist es zumindest gut erfunden und passt natürlich zu einem Bier, das mit frischen Hopfendolden eingebraut wurde.
Das Bier hat eine goldgelbe trübe Farbe mit vielen Kohlensäure-Perlen. Darüber türmt sich eine enorme Schaumkrone mit gemischtporigem, sehr stabilem Schaum. Im Geruch vermeint man direkt an einer frisch gezupften Hopfendolde zu riechen. Nimmt man die zweite Nase voll, dann kommen leichte Zitrus- und Kräuternoten hinzu. Der Antrunk gestaltet sich einerseits relativ schlank, andererseits ist eine deutliche Malzsüße zu spüren, die aber nicht in die Vollmundigkeit übergeht. Im Nachtrunk verbleibt die jetzt grasige und kräuterige Hopfenbittere lange am Gaumen, die Malzsüße rundet das ganze ab.
Das §14 gehört zu den gut gehopften hellen Vollbieren, die ich so liebe, weil sie im Gegensatz zu den Pils-Bieren einen schönen Malzkörper haben.
Wird leider nur einmal jährlich gebraut, gleich nach der Hopfenernte.